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Aktuelle Nachrichten: Palästinaportal
Materialien
Goldstone Report
Keine Waffen nach Israel: Email-Aktion an den Ausschuss für Menschenrechte im Bundestag
Palästina-Solidaritätskonferenz in Stuttgart 26.-28.11.2010
"Getrennte Vergangenheit - Gemeinsame Zukunft
Hindernisse und Perspektiven für eine gerechte Lösung"
Veranstalter: Palästinakomitee Stuttgart
Vollständiges Programm zum Herunterladen: Konferenzprogramm
Anmeldeformular zum Herunterladen: Anmeldeformular
Der ungelöste Konflikt zwischen dem Staat Israel und den
Palästinensern belastet alle Betroffenen in der Region und führte
bereits zu mehreren Kriegen. Eine gerechte Lösung auf den Grundlagen
des Menschen- und Völkerrechts scheint unerreichbar. (...)
Auf unserer Konferenz wollen wir den Ursachen für die unheilvolle
Entwicklung im sogenannten Nahostkonflikt nachgehen. Wir wollen
die Perspektiven der Ein-Staaten-Lösung untersuchen, die wir für das
humanste und realistischste Modell halten. Als praktische
Konsequenz wollen wir die Möglichkeiten diskutieren, von der
Bundesrepublik aus den zivilen Widerstand der Palästinenser gegen
Besatzung und Diskriminierung zu unterstützen. Dieser birgt unseres
Erachtens die meisten Chancen auf dem Weg zu einer gerechten
Lösung.
Schirmfrau der Konferenz: Felicia Langer
Felicia Langer ist Rechtsanwältin und Menschenrechtsaktivistin.
Sie trat über viele Jahre in Israel für die Rechte der
Palästinenser ein und setzt dieses Engagement auch von
Deutschland aus weiter fort. Im Jahr 1990 erhielt sie für ihren
Einsatz für die Menschenrechte den Alternativen Nobelpreis
und im Juli 2009 das Bundesverdienstkreuz I. Klasse.
Referenten und Themen u.a. (vollständiges Programm hier als PDF)
Ilan Pappe (Israelischer Historiker, Universität Exeter -
England)
"Die ethnische Säuberung in Palästina und das
Rückkehrrecht der Palästinenser"
Ali Abunimah (Palästinensisch-amerikanischer
Journalist - USA)
Die Ein-Staat-Lösung als Perspektive für einen
gerechten Frieden
Mazin Qumsiyeh (Birzeit Universität Ramallah - Palästina)
"Ziviler Widerstand gegen Besatzung und Apartheid
in Palästina"
Haidar Eid (Al Aqsa Universität Gaza - Palästina)
"Die aktuelle Situation in Gaza und die Parallelen des
früheren südafrikanischen Apartheidssystems mit Israel"
Evelyn Hecht-Galinski (Publizistin, Malsburg-Marzell)
"Der Unterschied zwischen Anti-Zionismus und Anti-
Judaismus und die Notwendigkeit auch in Deutschland den
Staat Israel zu kritisieren"
Annette Groth (Menschenrechtspolitische Sprecherin der
Fraktion der Partei DIE LINKE im Bundestag - Stuttgart)
"Die Verantwortung der Deutschen gegenüber den
Palästinenserinnen und Palästinensern und die
deutsche Linke"
Jörg Lang (Rechtsanwalt - Stuttgart)
"Die deutsche Linke, der Holocaust und die Solidarität mit
den Palästinensern (Erfahrungen seit den 60er Jahren)"
Rawiya Shanty (Palästinenserin, Gerichtspsychologin - Paris)
"Die Apartheidsgesetze gegen die Palästinenserinnen und
Palästinenser innerhalb Israels und der Widerstand dagegen"
Norman Paech (Emeritierter Professor für Völkerrecht -
Hamburg)
"Die Rolle des internationalen Rechts und die sich daraus
ergebenden Handlungsmöglichkeiten in der
Bundesrepublik vor allem im Bereich Rüstung und
militärische Zusammenarbeit mit Israel"
Darüberhinaus gibt es ein Kulturprogramm und am Schluß der Konferenz eine Podiumsdiskussion
Aufruf: Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V. an den Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland Herrn Yoram Ben-Zeev
Sehr geehrter Herr Botschafter Ben-Zeev,
wir, in Deutschland lebende Juden und Israelis, sind entsetzt, dass es zum Hungerstreik von
Herrn Maraghy kommen musste.
Wie Sie wissen, stammt Firas Maraghy aus einer seit vielen Generationen in Jerusalem lebenden
Familie. Trotz seines unbezweifelbaren Rechts, im Land seiner Geburt und seiner Vorfahren zu leben,
besitzt er, wie alle Jerusalemer Palästinenser, weder einen palästinensischen noch einen
israelischen Pass. Stattdessen hat er aufgrund der israelischen Rechtsvorschriften einen Status als
"Staatenloser" und ist daher in jedem Einzelfall auf israelische Aufenthalts- wie Reiseerlaubnisse
angewiesen.
Seit September 2007 ist Herr Maraghy mit der deutschen Staatsbürgerin Wiebke Diehl verheiratet; um
während ihres Studiums mit seiner Frau in Berlin zusammenzuleben, zog er nach Deutschland. Im
Dezember 2009 wurde die gemeinsame Tochter Zaynab Maraghy geboren.
Herr Maraghy hielt sich im Mai 2009 in Jerusalem auf, um beim israelischen Innenmini-sterium seine
Ehe in seine Papiere eintragen zu lassen. Die Eintragung wurde ihm jedoch verweigert, mit der
Begründung, er lebe ja nun im Ausland und habe somit seine Rechte als Einwohner verloren. Diese
Begründung erscheint nicht stichhaltig, da die entspre-chende israelische Rechtsvorschrift den
Verlust des Aufenthaltsrechts erst nach sieben Jahren vorsieht. Implizit erkannte die dortige
Behörde dies auch an, indem sie Herrn Maraghy selbst ein neues Reisedokument ausstellte – allerdings
nur befristet bis Mai 2011 und mit der Auflage, danach mindestens 1½ Jahre in Jerusalem zu
verbleiben. Der ganze Vorgang, insbesondere die Verweigerung der Eheeintragung, erscheint somit als
ein Willkürakt...
Vollständiger Aufruf (PDF)
Pressemitteilung von Organisationen der palästinensischen Zivilgesellschaft
31.05.2010 [pdf Datei; 29Kb]
Christine Buchholz, friedenspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, und Niema Movassat, MdB und Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für DIE LINKE. widerlegen Behauptungen, die in einigen Medien gegen die Free-Gaza-Friedensflotte angeführt werden. [pdf Datei; 32Kb]
Annette Groth berichtet über Demütigung und Gewalt

In der baden-württembergischen Landschau des SWR, hat Annette Groth im Rahmen einer von Pax Christi organisierten Pressekonferenz Freitag 4. Juni, die Gewalt und Maßlosigkeit der israelischen Streitkräfte geschildert.
Kundgebung gegen israelischen Angriff auf die Gaza-Hilflotille am 8. Juni in Stuttgart
Diesen Dienstag, den 08. Juni 2010, findet um 18 Uhr auf dem Schlossplatz eine Kundgebung zu Palästina statt. Sie wird vom Stuttgarter Internationales Aktionsbündnis – IAB organisiert.
Ein Teil des Aufrufs folgt:
Wir verurteilen die Angriffe des israelischen Staates!
Die Versorgungsschiffe mit Hunderten von schutzlosen Menschen, die unterwegs nach Palästina waren, wurden vor den Augen der Weltöffentlichkeit vom israelischen Staat angegriffen.
Bei diesem Massaker kamen [mehr als 10] Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Der israelische Staat, der die Embargos gegen Palästina weiterhin aufrecht hält, ist jetzt einen Schritt weiter gegangen und ermordete sogar Menschen auf den internationalen Gewässern, die freiwillig Hilfsgüter nach Palästina transportierten.
Die Vorwürfe Israels, dass auf der Hilfsflotte Waffen seien und sie mit diesen angegriffen worden sind, widerlegen die veröffentlichten Aufnahmen, auf denen zu sehen ist, dass sich auf dem Versorgungsschiff nur Stöcke und Steinschleudern befinden. Die Friedensrufe und weißen Flaggen, die vom Versorgungsschiff aus zu hören und zu sehen waren, wurden von dem Spezialeinheiten der israelischen Armee, die mit Kampfhubschraubern an Deck des Schiffes abgelassen wurden, blutig niedergeschlagen.
Dieser brutale Angriff, dem Hunderte von Menschen ausgesetzt waren, die dem palästinensischen Volk Hilfsgüter als Ergebnis einer Hilfsaktion von Freunden Palästinas in verschiedenen Ländern der Welt zukommen lassen wollten, ist von Bedeutung, um die Gräueltaten zu verstehen, denen das palästinensisches Volk ausgesetzt ist. Dieser Angriff ist gleichzeitig eine Drohung an die Völker, die sich Freunde Palästinas nennen. Es ist ein Angriff, damit Palästina allein und einsam bleibt.
IAB – Internationales Aktionsbündnis
Israelische Propaganda-Lüge aufgedeckt
Am 4. Juni hat die israelische Armee (IDF) ein manipuliertes Video veröffentlicht, das sich erheblich von
dem von ihr selbst am 31. Mai veröffentlichten Video unterscheidet.
Die IDF behauptet, dass es sich um Funkverkehr mit der Mavi Marmara
handelt (Video vom 4. Juni) und dass darauf jemand zu hören wäre der "Go back to Auschwitz" sagt, davon ist auf dem Video vom 31. Mai nichts zu hören.
Darüberhinaus behauptet die IDF, dass auch die Stimme von Huwaida
Arraf, einer der Organisatorinnen Gaza-Hilfsflotille zu hören sei, die sagt "we have permission from the Gaza port authority to enter".
Huweida Arraf war aber nicht auf der Mavi Marmara, sondern auf der Challenger One.
Video der IDF vom 31. Mai
Manipuliertes Video der IDF vom 4. Juni
Große Demonstration in Stuttgart gegen israelische Piraterie und für die Aufhebung der Gaza-Blockade
Rund 3000 Menschen haben am Samstag, 5. Juni, in Stuttgart gegen den tödlichen israelischen Angriff auf der Friedensflottille im
Mittelmeer letzte Woche demonstriert.
Sie skandierten unter anderem "Deutschland finanziert – Israel bombardiert" und "Freiheit für Gaza".
Nach einem friedlichen, aber lautestarken Umzug vom Hauptbahnhof bis zum Schloßplatz, gab es eine Kundegebung mit Abgeordneten
der Linken Annette Groth, die auf dem gekaperten Schiff war.
Sie kritisierte die Abriegelung des Gazastreifens als völkerrechtswidrig und verlangte die sofortige Aufhebung der Blockade.
Laut UNO-Quellen lässt Israel nur ein Viertel der nötigen Hilfsmittel nach Gaza. "Das ist unakzeptabel und wir können nicht
mehr wegschauen" sagte sie.
zum Video
Angriff auf die Gaza-Hilfsflotte – Informationen aus erster Hand
Pressegespräch am Freitag, den 4. Juni, ab 14:30 Uhr
im Haus der Katholischen Kirche ,Königstraße 7, 70173 Stuttgart
Gesprächspartner sind:
- Annette Groth, MdB aus Baden-Württemberg
- Bernhard Dinkelaker, Generalsekretär des Evangelisches Missionswerks
(EMS) in Südwestdeutschland
- Wiltrud Rösch-Metzler, Vizepräsidentin von Pax Christi, deutsche Sektion
Der Angriff auf die Gaza-Hilfsflotte hat weltweit für Proteste gesorgt. Die in Stuttgart lebende Bundestagsabgeordnete Annette Groth (Die Linke) war
auf einem der Schiffe und wird über ihre Eindrücke berichten. Die Vizepräsidentin von Pax Christi und der EMS-Generalsekretär – beide Organisationen haben die Aktion unterstützt - werden zusammen mit Annette Groth eine Bewertung der aktuellen Lage in Gaza abgeben.
Veranstalter:der PK sind Pax Christi und Annette Groth, MdB.
 Was war wirklich los?
Es wurde definitiv aus der Luft und vom Meer her scharf geschossen“
Journalist und Augenzeuge des Nachrichtensenders Al Jazeera, Jamal Elshayyal, 03.06.2010
Elshayyal berichtet, dass er einige Tötungen gesehen hat und bestätigt, dass mindestens eine Person ist vom Hubschrauber aus durch die Oberseite des Kopfes erschossen worden. “
Zum Video...
Wir wurden mit Kabelbindern gefesselt“
Junge Welt, 02.06.2010
Brutales Vorgehen des israelischen Militärs bei dem Überfall auf den Hilfskonvoi nach Gaza.
Ein Gespräch mit Inge Höger (abrüstungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Linkspartei)
(...) Uns wurden dann mit Kabelbindern die Hände gefesselt, bei vielen auch auf dem Rücken. Die Männer
mußten sich hinknien, wir Frauen durften uns auf Bänke setzen. So haben wir den ganzen Montag
vormittag verbracht.
Währenddessen kreisten ständig Hubschrauber über dem Schiff, es wurden Verletzte abgeholt, immer
neue Soldaten herangeschafft. Die gingen dann in voller Bewaffnung unter Deck.
Am Nachmittag durften auch wir runtergehen, um uns was zu essen holen zu können. Da sahen wir die
Bescherung: Die Soldaten hatten dort wie die Vandalen gehaust, hatten das gesamte Gepäck der
Passagiere zerstört und verstreut, es war ein heilloses Durcheinander.
Zum Artikel ...
Schüsse aus dem Bunker
BERLIN taz : 01.06.2010
KOMMENTAR VON STEFAN REINECKE
Israelische Soldaten haben ein Schiff gestürmt, das Hilfslieferungen nach Gaza bringen wollte.
Türkische propalästinensische Aktivisten haben die Elitekämpfer offenbar mit Messern und Stangen angegriffen,
die Soldaten haben daraufhin ein Massaker angerichtet. Mit Stangen und Hilfslieferungen gegen Maschinengewehre -
das ist eine präzise Metapher für den Nahostkonflikt im Moment. Es ist ein Kampf mit ungleichen Waffen, in dem ein hochgerüstetes
Militär und ein effektiver Unterdrückungsapparat jeden Widerstand gegen die Besatzung erstickt.
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Viele Tote und Verletzte auf Solidaritätsfahrt für Gaza: Israel kapert Hilfsflotte
Taz, ANKARA/JERUSALEM afp/dpa/apn 31.05.2010
Beim Sturm auf eine internationale Hilfs-Flottille für den Gazastreifen durch das israelische Militär sind nach neuen Informationen des israelischen Fernsehens 9 Menschen getötet worden. Zudem seien 26 pro-palästinensische Aktivisten verletzt worden, berichtete der private Fernsehsender Channel 10 am Montag.
An Bord der aus sechs Booten bestehenden Flottille waren aus Solidarität mehrere Dutzend europäische Abgeordnete mitgefahren, darunter auch die zwei linken Bundestagsabgeordneten Inge Höger und Annette Groth. Auch der frühere Friedensnobelpreisträger Mairead Corrigan Maguire aus Nordirland, die 85 Jahre alte Holocaust-Überlebende Hedy Epstein, Bestsellerautor Henning Mankell, sowie eine ehemalige Abgeordnete und ein Ex-Oberst aus den USA hatten sich der Aktion angeschlossen.
Der arabische Fernsehsender Al Dschasira berichtete telefonisch von Bord eines türkischen Schiffes, das den Hilfskonvoi anführte, israelische Marinesoldaten hätten das Schiff unter Feuer genommen und geentert. Der Kapitän sei dabei verletzt worden.
Taz...
Nach Israels Angriff auf Solifahrt für Gaza:
Sondersitzung in Brüssel
Taz, 31.05.10
Nach dem Angriff Israels auf einen Hilfskonvoi nach Gaza mit mindestens zehn Toten gibt es in Brüssel eine EU-Sondersitzung. Die Türkei hat inzwischen ihren Botschafter in Israel abberufen.
(...) Der Präsident des Europaparlaments, Jerzy Buzek, sprach von einem "klaren und inakzeptablen Bruch des internationalen Rechts" durch Israel. Bei der israelischen Militäraktion habe es sich um "einen grundlosen Angriff" gehandelt. Das Parlament fordere Ashton auf, innerhalb des Nahost-"Quartetts" (EU, Russland, UNO, USA) alles zu tun, um die Abschottung des Gazastreifens zu beenden.
Taz...
Blutiger Angriff Israels auf Gaza-Hilfsflotte
Der Spiegel, 31.05.2010
Ein israelisches Elitekommando hat am frühen Morgen Schiffe der "Solidaritätsflotte" für den Gaza-Streifen attackiert. Bei der Militäraktion wurden laut einem TV-Bericht bis zu 16 Menschen getötet.
Der Spiegel...
ZITATE
Was der stellvertretende Außenminister Israels zu sagen hatte:
DANIEL AYALON, STELLVERTRETENDER ISRAELISCHER AUSSENMINISTER
Die Armada des Hasses und der Gewalt zur Unterstützung der Hamas Terror Organisation war eine geplante und ungeheurliche
Provokation. Die Organisatoren sind bekannt für ihre Verbindung mit Global jihad, al-Qaeda
and Hamas. Sie haben eine Geschichte von Waffenschmuggel und tödlichem Terror.
Auf dem Schiff haben wir vorher vorbereitete Waffen gefunden, die gegen unsere Kräfte eingesetzt wurden.
Das Vorhaben der Organisatoren war gewalttätig, ihre Methode war gewaltätig und das Ergebnis war unglücklicherweise
gewalttätig. Israel bedauert die Verluste und hat alles getan um sie zu verhindern.“
“The armada of hate and violence in support of [the] Hamas terror organisation was a premeditated
and outrageous provocation. The organisers are well known for their ties with global jihad, al-Qaeda
and Hamas. They have a history of arms smuggling and deadly terror.
On board the ship, we found weapons prepared in advance and used against our forces. The organisers intent
was violent, their method was violent and the results were unfortunately violent. Israel regrets any loss of
life and did everything to avoid this outcome.”BBC...
Erklärung der Außenvertretung der EU:
“Das Büro von Catherine Ashton, EU-Außenvertretung: Die Vertreterin Catherin Ashton drückt ihr tiefes Bedauern über die Toten und die Gewalt aus und drückt den Familien der Opfer ihr Beileid aus. Im namen der EU verlangt sie eine vollständige Untersuchung über die Umstände.
Sie widerholt die Position der Europäischen Union zu Gaza - die fortgesetzte Politik der Abriegelung ist
unakzeptabel und politisch kontraproduktiv... Sie ruft zu einer sofortigen, dauerhaften und bedingungslosen Öffnung der Grenze auf, um humanitäre Hilfe und Warenhandel, sowie Ein- und Ausreise der Menschen von und nach Gaza zu ermöglichen. ”
Original in Englisch: OFFICE OF BARONESS ASHTON, EU HIGH REPRESENTATIVE FOR FOREIGN AFFAIRS
“High Representative Catherine Ashton expresses her deep regret at the news of loss of life and
violence and extends her sympathies to families of the dead and wounded. On behalf of the European
Union, she demands a full enquiry about the circumstances in which this happened.
She reiterates the European Union's position regarding Gaza - the continued policy of closure is
unacceptable and politically counterproductive... She calls for an immediate, sustained and
unconditional opening of the crossing for the flow of humanitarian aid, commercial goods and persons
to and from Gaza. ” BBC...
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“Wir haben kein Recht auf dieses Land”
Aus Tel Aviv berichtet Ulrike Putz im Spiegel
Existiert das jüdische Volk überhaupt? Ist die Diaspora bloß eine Legende, die den Anspruch auf das historische Palästina begründen soll? Mit gewagten Thesen stellt der israelische Historiker Schlomo Sand das Selbstverständnis vieler Juden in Frage - seine Kollegen protestieren empört.
mehr dazu...
Amnesty International wirft Israel schwere Menschenrechtsverbrechen vor
29.05.2010
Am 18. Januar 2009 endete eine 22 Tage andauernde Militäroffensive der israelischen Streitkräfte im Gazastreifen. Die unter dem Codenamen Operation »Gegossenes Blei« (Cast Lead) geführte Offensive war mit Kriegsverbrechen und schwerwiegenden Verletzungen des humanitären Völkerrechts einhergegangen. Die israelischen Streitkräfte führten willkürliche und unverhältnismäßige Angriffe gegen die Zivilbevölkerung durch; medizinisches Personal wurde attackiert und getötet und palästinensische Zivilpersonen als »menschliche Schutzschilde« missbraucht. Auf dicht besiedelte Gebiete wurden Bomben mit weißem Phosphor abgeworfen. Mehr als 1380 Palästinenser, darunter über 330 Kinder und Hunderte von Zivilpersonen, kamen ums Leben. Der Großteil des Gazastreifens wurde dem Erdboden gleichgemacht und dabei lebenswichtige Infrastruktur zerstört..
Zum Bericht über Israel...
Zum vollständigen Bericht...
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