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Stuttgarter Konferenz

Aktivitäten-Archiv: 2002-2015


Aktivitäten 2015

29.11.2015: Start unseres Infobl@tts, zum Tag der internationalen Solidarität



21.11.2015: Infotisch in der Innenstadt

Glücklicherweise gab es eine Gelegenheit sich unterzustellen an diesem regnerischen Nachmittag. Unseren Infotisch mussten wir wegen des Regens hinter uns im Durchgang aufbauen.

24.10.2015: Der PAKO-Infotisch informiert!

Informationen die fast nie in den deutschen Mainstream-Medien zu finden sind.

Ob die Menschen die zu unseren Infostand in der Königstraße am 24. Oktober nur deshalb kamen weil sie unserer Meinung sind, können wir nicht bestätigen. Dass sie mehr über die Situation in Palästina erfahren haben ist aber sicher. Unsere Gespräche waren stets locker und freundlich; die meisten kamen, weil sie die Lage in Palästina unerträglich fanden und wissen wollten, was man tun sollte. Wir warben für die Boykott-Bewegung (BDS) und einen säkularen, demokratischen Staat. Die Akzeptanz für eine Ein-Staten-Lösung ist in letzter Zeit gewachsen. Das Prinzip, einen demokratischen Staat anzustreben, statt eines auf Religion basierenden Staats finden Viele heutzutage vernünftig. Auch die Bereitschaft, falsch ettiketierte Produkte aus West-Bank-Siedlungen zu boykottieren ist gewachsen.

Mehr Information zur Boykott, Desinvestition und Sanktionen-Bewegung (BDS) finden sie hier.

26.09.2015 Kundgebung für Flüchtlinge in Stuttgart

Während der Kundgebung haben wir unseren Infotisch aufgestellt und einige hundert unserer Infoblätter verteilt.

Unter den hundertausenden Flüchtlingen, die dieser Tage in Europa ankommen sind auch Palästinenser aus Syrien und dem Gazastreifen. Sie wurden vor fast 70 Jahren aus ihrer Heimat Palästina vertrieben. Das Flüchtlingslager Jarmuk entstand südlich von Damaskus nachdem zehntausende PalästinenserInnen 1947/48 von bewaffneten zionistischen Banden aus dem nördlichen Palästina verjagt wurden. In den 50er Jahren wurde Jarmuk zu einem Stadtteil von Damaskus. Die Bewohner bekamen aus Solidarität begrenzten Zugang zu Schulen und medizinischer Versorgung.

Auch die Bewohner des Gazastreifens sind Flüchtlinge, Menschen die in Akko, Jaffa und im Negev gelebt hatten, sind gezwungen in dem winzigen Küstenstreifen zu leben. Allen palästinensischen Flüchtlingen wird bis heute ihr durch die UNO verbrieftes Rückkehrrecht von Israel verwehrt...

Vollständiges Infoblatt Flucht oder Tod...

22.08.2015: Büchertisch in der Innenstadt

Obwohl es mitten in der Ferienzeit ist, haben wir in der Innenstadt von Stuttgart einen Infotisch (hier beim Aufbau) aufgestellt, Informationsblätter zur Administrationshaft in Israel aus aktuellem Anlass verteilt und für BDS geworben...








Juli 2015: Auf dem Sommerfest der Kulturen in Stuttgart trafen wir uns mit dem Musiker Vieux Farka Touré

Unser Hauptinteresse am Sonntag, 19.07.2015 galt dem
Sänger Vieux Farka Touré, der in Israel auftreten will.
Das Plakat hatten wir vorbereitet, es aber schließendlich
nicht gebraucht, da sich Vieux Farka zu einem
Gespräch mit uns bereit erklärte.

Am letzten Tag des Stuttgarter Sommerfests der Kulturen trat Vieux Farka Touré auf mit seinem individuellen Sound von traditionellen Rythmen aus Mali, gemischt mit elektrischer Gitarre und 70iger Jahre Blues-Elementen.

Durch die palästinensische Kampagne für einen akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI) hatten wir erfahren, dass er im August an einem vom israelischen Kulturministerium geförderten Jazz Festival in Eilat teilnehmen wolle, um zusammen mit Idan Raichel, einem erfolgreichen israelischen Musiker aufzutreten.

Links: Vieux Farka Tourè während seines Auftritts. Rechts und unten: einige Pako-Mitglieder warten auf Vieux, nachdem er sich zu einem Gespräch bereit erklärt hat.

Nach dem Ende seines Auftritts trafen wir uns mit Vieux...

Raichel, der auch in Deutschland in diesem Sommer auftritt, steht auf dem Standpunkt “Wir sehen uns als Botschafter Israels in der Welt, kulturelle Botschafter hasbara [Propaganda] Botschafter, auch in Hinsicht auf den politischen Konflikt” Siehe: artistsagainstapartheid.org.

“Ich glaube es ist unsere Aufgabe als Künstler uns für israelische hasbara zur Verfügung zu stellen. (...) In Zeiten des Krieges müssen wir uns alle zur Verfügung stellen. Punkt. Ich fasse unsere Soldaten an den Händen, ja diese so moralischen und stärke die Armee als eine moralische Armee, wie sie nirgends auf der Welt zu finden ist”.
richardsilverstein.com, thankisraelisoldiers.org

Idan Raichel ist auch in illegalen Siedlungen im Westjordanland aufgetreten und hat eine rechte Kampagne für die Unterstützung von Soldaten für gutgeheißen. Nie hat er Zweifel geäußert, kein Wort des Bedauerns über das Leid der Palästinenser heutzutage und die Vertreibung von mehr als 750000 Palästinensern 1948.

Das Plakat (oben links) hatten wir vorbereitet, es aber schließendlich nicht gebraucht, da sich Vieux Farka zu einem Gespräch bereit erklärte. Wir fragten ihn wie es sein könnte, dass ein Musiker davon rede Menschen mit seiner Musik zusammenbringen zu wollen, aber gleichzeitig einen unterdrückerischen Staat unterstütze, der Hass in den Herzen von Menschen verursache.

Als wir ihn fragten ob er oder sein Vater in Südafrika während der Apartheid auf-
getreten wären sagte er "Of course, no!"
Touré sagte er sei nur Musiker und sein Anliegen sei Menschen unterschiedlicher Herkunft und Tradition zusammenzubringen und dass Musik sein Leben sei und er seinen Lebensunterhalt damit verdiene. Er spiele nur mit Idan Raichel, er sei nicht befreundet mit ihm. Wir sagten, dass wir seine Musik toll finden, aber Musik könne auch manchmal den Eindruck erwecken Menschen zusammen zu bringen, während sie gleichzeitig eine bittere Realität verschleiere.

Wir hatten den Eindruck, dass er bisher keine großen Gedanken über den Konflikt gemacht hatte. Er wies darauf hin, dass er selbst Moslem sein und gerne auch in Ramallah auftreten würde, wenn man ihn einlade.

Wir informierten ihn auch über die Behandlung der Falashas (Juden äthiopischer Herkunft) in Israel, die gegen ihre Diskriminierung demonstrierten und von der Polizei brutal behandelt würden. Er hatte noch nie davon gehört. Als wir ihn fragten ob er oder sein verstorbener Vater in Südafrika während der Apartheid aufgetreten wären sagte er "Of course, no!". Genau das sei unser Punkt sagten wir ihm. Israel ist nicht die Art von Gesellschaft, in der ein Musiker aus Afrika auftreten sollte. Vieux erzählte auch, dass er selbst am Flughafen von Tel Aviv schlecht behandelt wurde.

Vieux war beunruhigt darüber, dass Raichel die israelische Armee unterstützt und versprach mit ihm darüber zu reden. Wir versprachen ihm weitere Informationen über Idan Raichel und die rassistische Politik des Staates Israel zu schicken.

Diesen Brief hatte er zuvor von uns bekommen, diese und eine deutsche Version verteilten wir auf dem Sommerfest:
Deutsche Version Englische Version


Hier einige Beispiele anderer Gruppen und Einzelpersonen, die Touré ebenfalls dazu aufgefordert haben, beim Sommerfestival in Eilat nicht mehr mitzumachen:

BDS SOUTH AFRICA schreibt:

Dear Mr Vieux Farka Touré
We refer to your planned performance at the Red Sea Jazz Festival in Eilat in Israel in August 2015 the details of which our comrades in the United States have informed us of.

As BDS South Africa we are a part of the the Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI) and support their call to you to respect the boycott of Israel.

We are aware that PACBI has already sent you correspondence detailing the impact of apartheid Israel’s oppressive and unlawful occupation of Palestinian territory as well as its gross violation of the human rights of Palestinians. We do not intend to repeat the same detail in this letter.

The purpose of this letter is to write to you as fellow Africans who have lived and continue to live with the shadow of the legacy of colonialism and apartheid hanging over us. Fortunately for us, partly due to the immense support of international entities and individuals supporting the boycott of apartheid South Africa, a new democratic and egalitarian dispensation was ushered in 21 years ago. However, the brutal legacy of apartheid continues to plague our society. As a fellow African, whose ancestors lived through the tumultuous years of colonialism and the resistance towards oppressive colonial domination we trust that you understand the plight of those who continue to suffer under conditions of occupation, oppression and torture, such as the Palestinians.

Your collaboration with Mr Idan Raichel, who, as you may know, is a blatant supporter of Israel’s discriminatory policies and its defense forces, has always been concerning. However, far more troubling is your intention to break the cultural boycott against Israel by performing at the Red Sea Jazz Festival in Eilat. Should you proceed to attend and perform at this event, or any other event in Israel until it halts its policy of occupation and repression against the Palestinians, your conduct would effectively signal the condonation of apartheid Israel’s unlawful and oppressive policies towards the Palestinians...
Vollständiger Brief von:BDS SOUTH AFRICA



Dr. Amir M. Maasoumi schreibt:
Dear, Vieux Farka,

Please allow me to express my full support for a total Boycott, Divestment and Sanction of the apartheid State of Israel (including cultural, artistic and academic sanctions).

As a peace ambassador, artiste (http://artistespourlapaix.org/ and / or http://artistespourlapaix.org/?page_id=3898) and as a human being, I totally endorse the demands of Attia Rajab, Ian Portman and Verena Rajab from Palestine Solidarity Committee Stuttgart.

With my best regards.

Dr. Amir M. Maasoumi

Iranian-Canadian intellectual who for over 30 years has worked for peace, social justice, human dignity and intercultural interfaith dialogue on the local, national and international level. In 2013 and 2014 he took part in two International Humanitarian Missions for Peace in Syria, accompanied by Mairead Maguire; the Nobel Peace Prize laureate.



Dear Vieux Farka Touré,

do not Dishonor Malian Music and Cultural Heritage by Entertaining Israeli Apartheid. Please, do not participate in the Eilat Red Sea Festival in August.

DON'T LET ISRAEL USE THE FREE SPIRIT OF JAZZ TO WHITEWASH APARTHEID AND MILITARY OCCUPATION
boycottisrael.info

Yours for peace and justice
Claudia Karas
AG Palästina/Frankfurt, Germany

commondreams.org youtube.com

Open Letter to Vieux Farka Touré – Don’t entertain Israeli apartheid bdsberlin.org


An vier Tagen hatten wir einen Stand für Falafel und Maqlouba – hier beim Aufbau – der wie immer sehr beliebt war. Außerdem haben wir Bücher und Infomaterialien an einem Extrastand präsentiert.

25.06.2015: „Freiheit und Gerechtigkeit –
die Schlüssel zum Frieden in Palästina“

Veranstaltung mit Miko Peled in Stuttgart, Veranstalter: Palästinakomitee Stuttgart

Veranstaltung mit Miko Peled
Miko Peled rechts im Bild, mit unserem Übersetzer Tim Slater - Die Veranstaltung auf youtube.com

Der Raum im AWO in Stuttgart-Ostheim war mit fast 100 ZuhörerInnen voll, als Miko Peled, Autor des Buches The General's Son eine spannende Rede hielt. Es ging um seine Einschätzung der aktuellen Lage in Palästina, aber er beschrieb auch seine persönliche, innere Reise vom Soldaten und Offizier in den israelischen Streitkräften, zu einem passionierten Gegner des zionistischen Kolonialprojekts.

Veranstaltung mit Miko Peled
Vorstellung von Miko Peled durch Verena Rajab und Ian Portman, Palästinakomitee Stuttgart. Durch Cams21 wurde die Veranstaltung an den arabischen Fernsehsender AlJazeera übertragen

Miko Peled sieht die immer weitere Ausdehnung der israelischen Siedlungen im Westjordanland als die natürliche Weiterentwicklung des Systems, das mit der Besatzung des Landes Palästina vor fast 70 Jahren begann - Vertreibung, ethnische Säuberung, die Schaffung jüdischer Siedlungen...

Mit den sogenannten Friedensgesprächen werde die Illusion aufrechterhalten, dass es sich um zwei zerstrittene Entitäten - Israel und Palästina - handele, dabei sei nirgends etwas von Palästina zu sehen. Nötig sei aber eine Anstrengung um der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen.

Der Mythos, dass sich die Menschen dort schon seit Jahrhunderten streiten würden wird gepflegt, so seine Aussage, um die Aussichtslosigeit und außerordentliche Schwierigkeit Frieden erreichen zu können zu unterstreichen. Die andere Legende, die am Leben gehalten würde, sei die der Hebräer, die nach Jahrtausenden des Exils nach Hause zurückgekehrt seien, als ob es sich bei den Einwanderern heutzutage, um die direkten Verwandten der damals in Palästina lebenden Juden handeln würde.

„In Palästina wurde ein Staat für jüdische Siedler geschaffen, die Mehrheit der Juden lebt jedoch nicht dort und die Mehrheit der Menschen die dort leben sind Nichtjuden. An diesem Staat ist nichts genuin Jüdisches, mit Ausnahme der Sonderrechte für Juden“
Die Balfour-Deklaration werde in Israel so hochgehalten, als ob diese schon allein die Existenz des Staates rechtfertige. In Wirklichkeit hätte aber damals ein weisser Rassist (Balfour) einem anderen weissen Rassisten (Rothschild) ein Land versprochen, das ihm garnicht gehörte - ein Akt unter Kolonialisten, der heute eigentlich von niemand mehr akzeptiert werden kann.

Auch die Aufteilung durch die UNO im Jahr 1947, bei der einer Minderheit von Einwanderern ein viel größerer Anteil des Bodens zugeteilt werden sollte, unterstreiche die damalig herrschende Mentalität des Kolonialismus.

Noch eine Legende die befördert werde, sei die, dass die jüdischen Siedler die Aufteilung der UNO akzeptiert hätten, dass sie dann aber von den Arabern angegriffen wurden und sich gegen eine Übermacht verteidigt hätten. Eine romantische Erzählung des siegreichen Heldentums wird aufrechterhalten. In Wirklichkeit jedoch gab es 40 000 Kämpfer zionistischer Milizen, der überhaupt nichts Vergleichbares auf palästinensischer Seite gegenüberstand. Arabische Armeen griffen erst ca. 8 Monate später ein, als die Zerstörung von Dörfern und Städten sowie die ethnische Säuberung zum Großteil bereits gelaufen war.

Andererseits wird erzählt, dass die Araber von selbst weggegangen seien und nicht in großem Stil vertrieben wurden. Ich frage mich, so Peled, allerdings wie das vonstatten gegangen sein muss, wenn hundertausende von Menschen einfach weggegangen und nicht geflohen sind. Hat jemand Bus- oder Flugtickets für sie organisiert?

Es wird behauptet, dass es praktisch nichts gegeben habe bevor die jüdischen Siedler ins Land kamen, erst diese brachten wirkliche Werte ins Land. Blühende Städte, wie zB. Yaffa mit 120000 Einwohnern, das ein reges kulturelles Leben hatte, mit Kinos, Theatern, Boulevards und der Publikation mehrerer Zeitungen werden nie erwähnt, gezeigt werden höchstens arme Bauern mit Eseln. Yaffa wurde 1949 innerhalb von 2 Wochen zerstört, die Bewohner flohen und wurden vertrieben, 4000 blieben zurück. Diese wurden in einem Viertel konzentriert.

Palästina auf das Westjordanland und den Gazastreifen zu reduzieren, als ob die Besatzung Palästinas erst 1967 begonnen hätte ist falsch, so Miko Peled. Die Grenzen zum Gazastreifen und zum Westjordanland wurden von Israel "gezogen". Im Gazastreifen konzentrierte man in mehreren Lagern die Flüchtlinge, die hauptsächlich aus dem Süden kamen.

„Im Archiv der israelischen Armee las ich die Protokolle die vor dem 1967er-Krieg geschrieben wurden. Darin steht, das Gegenteil der Behauptung, dass sich Israel in existentieller Bedrohung befand, sondern, dass die arabischen Armeen auf einen Krieg unvorbereitet seien und sich deshalb die Chance für einen Angriff biete. Auch mein Vater sagte dies.“
Die vertriebene Flüchtlinge von 1947/48 versuchten aus dem Gazastreifen zurück zu ihre Heimatsortschaften zu gelangen, wurden aber als „Eindringlinge“ bezeichnet und brutal behandelt und zu den überfüllten Flüchtlingslagern im Gazastreifen zurückgebracht. Die „Eindringlinge“ wurden bald zu „Feddayin“, dann zu „Terroristen“ und heute werden sie als „Hamas-Terroristen“ bezeichnet. Dabei sind sie in der Wirklichkeit eingekesselte Flüchtlinge, die nur eines wollen: zurück in ihre Heimat. Aber der Gazastreifen wird behandelt als ob er nichts mit der Geschichte zu tun hätte und wird seit 70 Jahren immer wieder angegriffen, mit immer größerer Härte.

Meine Recherchen für das Buch führten mich auch in das Archiv der israelischen Armee. Dort las ich die Protokolle die vor dem 1967er-Krieg geschrieben wurden. Darin steht, dass die arabischen Armeen auf einen Krieg unvorbereitet seien und sich deshalb die Chance für einen Angriff biete, während die Generäle der Öffentlichkeit einen notwendigen Präventivschlag in einer Situation existenzieller Bedrohung vormachten. 18000 arabische Soldaten wurden getötet, 700 israelische. Schon allein an diesem Zahlenverhältnis wird klar wo die Bedrohung wirklich lag. Mein Vater sagte merkwürdigerweise im ersten Meeting nach dem Krieg, dass wir jetzt mit den Palästinensern Frieden schließen könnten. Dies war die Geburtsstunde der Zwei-Staaten-Lösung.

Als Zivilist widmete er sich dieser Idee und mit einigen Unterstützern überlegten sie ohne offiziellen Auftrag wie dieses Ziel zu erreichen sei. Dann nahm die PLO Kontakt mit dieser Gruppe auf. 1988 erkannte die PLO Israel an und schwor dem bewaffneten Kampf ab. Das darauffolgende Oslo-Abkommen, verschlechterte die Lage jedoch, sie ist so schlimm wie nie zuvor.

Das Aufrechterhalten dieses Systems wäre nicht möglich ohne das viele Geld aus Deutschland meint Miko Peled - jede Waffe, jeder Cent und Euro dient dem Zweck das Leben für die Palästinenser schlechter zu machen. Keiner in Deutschland ist unschuldig, es gibt nur eine Möglichkeit und zwar aktiv dagegen zu sein.

Es wäre absolut falsch und unmöglich zu versuchen, eine soganannte Zwei-Staaten-Lösung zu erreichen. Die israelische Rechte – nun mit großer Mehrheit wieder als führende Kraft im Lande bestätigt – will dies sowieso nicht und es wäre ohnehin unmöglich, einen Staat zu schaffen, in den zerstückelten Gebieten, die für Palästina vorgesehen sind.

Doch er denkt, die Chancen für einen demokratischen Staat zwischen Mittelmeer und dem Jordan verbessern sich ständig. Immerhin, in Südafrika herrschte ein rassistisches System das 350 Jahre dauerte, das aber mittels internationaler Ächtung und Boykott besiegt wurde.

Peled hält die internationale BDS-Bewegung für das Mittel der Wahl eine Veränderung in diesem Sinne voranzubringen. Wir alle müssen daran arbeiten sagt Peled am Schluß seines Vortrags, der eine rege Diskussion folgte.

Infoblatt zur Veranstaltung auf Deutsch Info-PDF in English

02.05.2015: Veranstaltung zur Erinnerung an die palästinensische Nakba in Stuttgart auf dem Schloßplatz

Artikel über die Veranstaltung auf beobachternews.de. Auf cams21.de kann die Veranstaltung verfolgt werden.
Presseerklärung zum Palästina-Nakba-Tag Presseerklärung

Hier einige Eindrücke unserer Veranstaltung, die wir zusammen mit der Palästinensischen Gemeinde Deutschland-Stuttgart e.V und dem Verband der Palästinensischen Gemeinden Deutschlands auf dem Schlossplatz in Stuttgart organisierten. Wir hatten insgesamt drei Zelte aufgestellt, im größten war die Ausstellung "Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948" zu sehen, in den beiden kleineren Zelten war der Falafelstand und der Infostand untergebracht. Nach den Reden tanzte die Tanzgruppe Yalla Dabka aus München. Die Veranstaltung wurde von CAMS 21 an den Fernsehsender AlJazeera übertragen. Unser Übersetzer Tim Slater übersetzte für sie ins Englische.
Die einzelnen Reden werden als PDFs unter den jeweiligen Bildern der Redner integriert. Eine Rede, die wegen Zeitknappheit nicht mehr gehalten werden konnte, ist die der Neuen antikapitalistischen Organisation (NaO): NaO-Rede.

Bild links: Unsere beiden kleineren Zelte, für Infostand und Falafelstand. Bild rechts: Verena Rajab, vom Palästinakomitee Stuttgart eröffnete die Veranstaltung

Im Hintergrund das Zelt mit der Ausstellung "Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948"

Schirmfrau der Veranstaltung Felicia Langer, Trägerin des Alternativen Nobelpreises und des Bundesverdienstkreuzes während ihrer Rede, neben ihr Attia Rajab, Palästinakomitee Stuttgart

Viele Interessierte kamen ins Ausstellungszelt (Bild links). Die Ausstellung wurde vom Verein Flüchtlingskinder im Libanon e.V. konzipiert und war inzwischen in vielen Städten in Deutschland und in der Schweiz zu sehen. Eine englische Version war im europäischen Parlament in Straßburg 2014 ausgestellt. Mehr Info findet man auf der Website des Vereins unter lib-hilfe.de, englische Infos hier
Bild rechts: das von uns gestaltete Plakat zeigt Angehörige der zionistischen Miliz Haganah, wie sie Bewohner aus Haifa vertreiben.

Hans und Waltraud Bulling, vom Palästinakomitee Stuttgart standen als Ansprechpartner im Ausstellungszelt zur Verfügung

Links: Prof. Fanny Reisin, von Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden kam aus Berlin, Fuad Hamdan vom Palästinakomitee München (oben rechts), und Piet de Vries, vom Palästinakomitee Holland, der aus Haarlem bei Amsterdam anreiste. Rede Fanny ReisinRede Piet de Vries

Ian Portman vom Palästinakomitee Stuttgart und Annette Groth, von der Partei die Linke während ihrer Reden
Ian Pormans Rede auf Deutsch und auf English

Mitglieder der Tanzgruppe Yalla Dabka lassen sich unter den blühenden Kastanienbäumen auf dem Schlossplatz fotografieren

Die Tanzgruppe Yalla Dabka tanzt vor der Bühne

Am Schluß tanzten viele mit. Glücklicherweise war das Wetter gut, nicht wie am ersten Mai, der total verregnet war, siehe unten.

unser Infoblatt zur Veranstaltung

01.05.2015

Am verregneten ersten Mai waren wir die ersten, die auf dem Gelände des Waldheim Sillenbuch (Clara Zetkin Haus) in Stuttgart unser Info- und Falafel-Zelt aufstellten.

Veranstaltung, Ostern 2015: Die israelische Wahl: Millionen ohne Wahlrecht

yo'av und iris bar aus Tel Aviv Von links nach rechts: Tim Slater, Dolmetscher; Yoav Bar, Iris Bar (Friedensaktivisten aus Haifa); Attia Rajab (PAKO-Stuttgart)

Während auch die jüdischen Siedler im Westjordanland wählen gingen, gibt es dieses Recht für die palästinensische Bevölkerung dort nicht.

Wer immer noch glaubt, dass Israel die einzige Demokratie im Nahen Osten sei, musste unangenehme Kröten schlucken am Ostersonntag im Sillenbucher Waldheim. Iris Bar hat den Ablauf des Wahlvorgangs in all seinem populistischen Ausmaß nüchtern beschrieben und berichtete, dass alle Parteien in ihren Wahlkampagnen offen rassistisch argumentiert hatten.

Trotz des etwas gewagten Termins kamen 45 Interessierte zusammen, um eine eher realistische Einschätzung zu hören, über Chancen für Frieden und die Zukunft für Palästinenser und Israelis auf ein gleichberechtigtes Zusammenleben.

Yoav Bar und Iris sind der Überzeugung, dass genauso wie nach Amerika, Norwegen, Argentinien oder sonstwohin ausgewanderte Juden in ihren jetzigen Heimatländern Amerikaner, Norweger und Argentinier sind, nach Palästina ausgewanderte Juden, Palästinenser sind.

Von einer Analyse und Zusammenfassung über die Lage in den arabischen Nachbarländern, über die Analyse der israelischen Wahlen sprachen sie über ihr Engagement für eine gleichberechtigte Zukunft im ganzen Land, ohne Apartheid und diskriminierende Gesetze, gegenüber dem Teil der Bevölkerung der nichtjüdisch ist.

Video der Veranstaltung: publicsolidarity.de

10.03.15 – Veranstaltung mit Jeff Halper, dem Vorsitzenden des „Israelischen Komitees gegen Hauszerstörungen
Nach dem Scheitern der Zwei-Staaten-Lösung – neue Perspektiven für Palästina und Israel?

Jeff Halper beim Vortrag: Auf einer der Karten die er präsentierte machte er deutlich, dass Israel sich das Westjordanland (orangefarbene Teile in der Mitte) einverleibt und ein Apartheidsystem geschaffen hat und der Gazastreifen (orange, links) durch die Abriegelung und Blockade zum Gefängnis gemacht wurde. Er bezeichnete die durch Straßen, Siedlungen und unterschiedlichen Rechtsstatus zerstückelten palästinensischen Gebiete als Bantustans. Auf der Website von ICAHD stehen detailierte Karten zur Verfügung.

Um zu einer gerechten Lösung zu kommen, müsste u.a.

  • eine Balance zwischen kollektiven und individuellen Rechten hergestellt werden
  • die Rückkehr der Flüchtlinge garantiert werden
  • die Menschenrechte und das internationale Recht geachtet werden
  • die Vertreibung 1948 eingestanden werden

Er rief dazu auf, Die BDS-Bewegung zu unterstützen und ihr auch verstärkt die Komponente des Boykotts von Waffenlieferungen hinzuzufügen, da Israel ein System geschaffen hätte, bei dem die palästinensische Bevölkerung als Versuchskaninchen der Waffenindustrie, die inzwischen rund 30% der israelischen Wirtschaft ausmache, diene. In diesem Zusammenhang empfahl er die Publikationen von Shir Hever, der sich diesem Thema auch in seinem neuesten Buch Die Politische Ökonomie der israelischen Besatzung: Unterdrückung über die Ausbeutung widmet. Das Buch ist im IPS-Verlag erschienen.

Ungefähr 80 Interessierte hörten seinen Vortrag und am Schluß beteiligten sich viele an einer lebhaften Diskussion.

Aktivitäten 2014

Veranstaltung mit dem Autor und Journalist Max Blumenthal am 07.11.14 in Stuttgart

Der Gazakrieg im Sommer 2014, Hintergründe und Konsequenzen (Die Rede von Blumenthal wurde während der Veranstaltung ins Deutsche übersetzt, siehe Video)

Hier klicken um das Video von Public Solidarity zu sehen.

Oben: Max Blumenthal (stehend) beim Vortrag vor mehr als 100 Besuchern. Tim Slater (links sitzend), übersetzte Blumenthals Rede ins Deutsche. Unten links: Vor Beginn der Veranstaltung am Infotisch, wo wir auch sein Buch "Goliath: Life and Loathing in Greater Israel" verkauft haben. Rechts: Diskussion nach dem Vortrag, mit Moderatorin Wiltrud Rösch-Metzler.

Mit klaren Worten und klarer Analyse, appellierte der berühmte amerikanische Autor und Journalist Max Blumenthal direkt an die deutsche Öffenlichkeit, ihr bisheriges, fruchtloses Gedankengut Israel gegenüber zu überdenken und die deutsche Regierung aufzufordern, ihre Israel-Palästinapolitik radikal zu ändern.

Die unbedingte Unterstützung eines zunehmend rechts-religiösen radikalen Staats liege auch nicht in Deutschlands Interesse meinte Blumenthal; es wiederspricht den Grundwerten unserer demokratischen Ordnung. Die Zusendung nuklearfähiger U-boote und anderer anspruchsvoller Waffen an so einen Staat hilft dem Frieden im Nahen Osten keineswegs.

Max Blumenthal hat während des Krieges im Sommer vor Ort im Gazastreifen recherchiert. Er war zusammen mit anderen prominenten Persönlichkeiten, wie Richard Falk (ehem. Menschenrechtsbeauftragter der UN), dem norwegischen Arzt Mads Gilbert, der mit seiner Arbeit in den Krankenhäusern in Gaza während der Kriege 2008/09 und im Sommer 2014 weltbekannt geworden ist, Zeuge in der Sondersitzung des Russell- Tribunals zum Gazakrieg in Brüssel Ende September 2014.

Vor mehreren Jahren machte Blumenthal, wie viele andere junge amerikanische Juden, ein Schnupperreise nach Israel, um die Erfüllung des zionistischen Traums zu bewundern. Was er dort sah veränderte seine Meinung radikal. Er ist nach und nach der Grundlage des Zionismus nachgegangen und stellte fest, dass die Besatzung Palästinas rassistisch, kolonialistisch und menschenverachtend ist.

Vor vielen Zuhörern im überfüllten, großen Saal im Haus der katholischen Kirche plädierte Blumenthal für Klarheit darüber was Antisemitismus ist und was es nicht ist. Insbesondere müsse man sich darüber im Klaren sein, dass Zionismus den Antisemitismus braucht, um zu überleben. Jedes mal wenn sich die öffentliche Meinung über Israels neueste Gräueltaten erschreckt, beginnt eine neue Runde von Antisemitismusvorwürfen gegen denjenigen, die zurecht diese Verbrechen beim Namen nennen.

Antisemitismus muss bekämpft werden – genau so wie die schnell wachsende Islamophobie. Die Instrumentalisierung des Leids der ermordeten europäischen Juden zur Unterstützung eines rassistischen Staates is nicht zulässig. Israel repräsentiert ganz offentsichlich weder das Judentum, noch die Meinung sehr vieler Juden. Beide gleichzusetzen ist ein großer Irrtum.

Unser Infoblatt, mit dem wir für unsere Veranstaltung geworben haben.

Veranstaltung in Stuttgart am 29.10.14: Perspektiven für einen gerechten und dauerhaften Frieden in Palästina

29.10.14: Bild oben: Attia Rajab stellt unsere Gäste Eitan Bronstein und Mohammad Jaradat vor. Auf dem Bild unten v. links nach rechts: Eitan Bronstein, Übersetzer Tim Slater, Mohammad Jaradat und Moderatorin Wiltrud Rösch-Metzler von Pax Christi...

Der Abend war lang und interessant. Eitan Bronstein referierte ausführlich über die Organisation Zochrot, die auf vielen Ebenen die Geschichte der Palästinenser recherchiert und bekannt macht. Zochrot organisiert Busfahrten zu zerstörten oder noch immer sichtbaren Dörfern und hat eine iPhone-App entwickelt, mit deren Hilfe die Wege zu diesen Dörfern und Städten nachvollzogen werden kann. Die mobile app heißt iNakba

Darüberhinaus setzt sich Zochrot für die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge ins historische Palästina ein. Zochrot hat einen Plan zur praktischen Umsetzung der Rückkehr erstellt und einen Rückkehrerpass entworfen, mit dem die Mitglieder immer wieder im Zentrum Tel Avivs demonstrieren. Zochrot organisiert Zusammenkünfte mit Veteranen von zionistischen Milizen und dokumentiert deren Aussagen über Vertreibung und Massaker von palästinensischen Zivilisten um die Staatsgründung Israels. Die Organisation setzt sich für den Erhalt von noch nicht zerstörten palästinensichen Dörfern ein und hat Infomaterial für Schüler erstellt u.V.m., die manche Lehrer teilweise benützen, obwohl es ihnen nicht erlaubt ist.

Während seines Vortrags, zeigte Eitan Bronstein zwei bewegende Videoaufnahmen.

In der ersten, sprach ein ehemaliger Palmach-Kämpfer (Eliteeinheit der jüdischen Hagganah-Miliz) Das Hauptthema: der Umgang dieser Einheit mit der palästinensischen Zivilbewölkerung. Die Standarderzählung in Israel ist, dass bewaffnete israelische Kräfte gegen arabische Einheiten gekämpft haben und keine Zivilisten vertrieben. In diesem Videoabschnitt aber, wiederlegt Amnon Neumann diese Behauptung und macht es klar dass, bei den Aktionen an denen er beteiligt war, es sich tatsächlich um ethnische Säuberung handelte. [teilweise mit deutschen Untertiteln].
Transkription: zochrot.org [en]

Der zweite Abschnitt ist ein kurzes Interview mit einer Holocaust-Überlebenden, Genia Kolvske. Nachdem sie nach Palästina gekommen war, lebte sie in einem desolaten Flüchtlingslager. Nach eine Weile hat die Einwanderungsbehörde ihr ein Haus zugeteilt und den Schlüsssel gegeben. Als sie aber in den Garten des Hauses kam, sah sie einen gedeckten Tisch. Es war ihr sofort klar, dass die Bewohner in großer Eile das Haus verlassen haben mussten. Sofort ist bei ihr die furchtbare Erinnerung an Nazi-Deutschland hochgekommen - als sie und ihre Familie zwangsevakuiert worden sind. Ihr Hab und Gut mussten sie auch damals zurücklassen. Genia Kolvske hat daraufhin den Schüssel wieder an die Behörde zurückgegeben. [mit deutschen Untertiteln].
Transkription: zochrot.org [en]

Mohammad Jaradat sprach über den zivilen Widerstand der palästinensischen Bevölkerung, über die immer größer werdenden Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und die Farce, die die Oslo-Verhandlungen bedeutet. Er bat um Unterstützung der Boykott-Kampagne BDS und informierte über die Arbeit der Menschenrechtsorganisation Badil, deren Mitbegründer er war.

Er sieht das das Hauptproblem dafür, dass Israel seine brutale Politik fast ungestört fortsetzen kann in der Unterstützung, das es im Westentlichen von den westlichen Ländern erfährt. Hinter verschlossenen Türen, ohne Kamera und Mikrophon würden zwar viele EU-Politiker offen darüber sprechen wie sie die israelische Politik satt hätten, doch auf offizieller Ebene wird davon bisher nichts spürbar.

Am Schluß gab es eine lebhafte Diskussion und Fragen an die beiden Referenten.

Infoblatt zur Veranstaltungsankündigung

10.10.2014 Ein Plädoyer für ein neues säkulares Jerusalem

Vortrag, Lesung und Diskussion mit der israelischen Menschenrechtsaktivistin und Journalistin Ofra Yeshua-Lyth in Stuttgart

„In den 1950igern und 60igern unternahm der Staat Israel gewaltige Anstrengungen, um massenweise Araber in sein Territorium zu ziehen weil sie Juden waren. In den 1990igern und den ersten Jahren des neuen Jahrtausends organisierte es einen Massenimport von Nicht-Juden, weil sie keine Araber waren“. (Buchausschnitt)

Ofra Lyth
Ofra Lyth bei ihrem Vortrag; Rechts oben: Die englische Ausgabe ihres bereits 2004 auf Hebräisch publizierten Buchs; rechts unten: Verena Rajab stellt unseren Gast vor.
Ofra Lyth
Darüberhinaus gab es Getränke, palästinensische Stickereien und unseren Infotisch

Ophra Lyth
In ihrem Buch „The Case for a Secular New Jerusalem. A Memoir“ setzt sich Ofra Yeshua-Lyth mit dem Konzept des „Jüdischen Staats“ auseinander. Den Kern des Problems sieht sie in der religiösen Natur der zionistischen Bewegung, die unter einer modern-säkularen Verblendung liegt. Anhand von Familiengeschichten, unter anderem ihrer beiden Grossmütter, die aus dem Jemen und aus Russland nach Palästina eingewandert waren, und ihrer Erfahrung als Journalistin, zeichnet die Autorin ein Bild von einer Gesellschaft, die sich als demokratisch begreift, die aber in einer Apartheid-Ideologie gefangen ist, die den modernen Menschenrechten widerspricht. Die Mehrheit der jüdischen Israelis stellen sich hinter eine politische, zionistische Führung, die alle nicht-jüdischen BewohnerInnen Palästinas als „demographische Gefahr“ definiert und diese Anhand von 55 Gesetzen diskriminiert.

Das Buch soll ins Deutsche übersetzt werden. Einige der bereits ins Deutsche übersetzten Teile wurden bei unserer Veranstaltung vorgelesen.

Ofra Yeshua-Lyth arbeitete lange für die israelische Tageszeitung Ma’ariv als Redakteurin und in den 80er Jahren als Auslandskorrespondentin in Washington D. C. und Deutschland. Später gründete sie ein PR-Büro in Tel Aviv. Sie ist in mehreren politischen und gesellschaftlichen Initiativen aktiv, die die Idee des gemeinsamen demokratischen und säkularen Staates im historischen Palästina voran bringen möchten.

Die englische Ausgabe kann hier bestellt werden: amazon.com

Linke und Antimilitaristen demonstrieren gegen Zionismus und Antisemitismus in Stuttgart am 16.08.14

Am Versammlungsort in der Nähe des Hauptbahnhofs in der Lautenschlagerstraße

... über Schlossplatz und vorbei am neuen Schloss

Während der Demonstration wurden auch Grußadressen und Reden gehalten

Rede auf der Demonstration am 16.08.14

Grußwort von Annette Groth, Menschenrechtspolitische Sprecherin im Bundestag, die Linke

Grußwort von Yoav Bar, von Herak Haifa Vorstellung von Herak Haifa

Grußwort von Samieh Jabbarin, palästinensischen Theater- und Filmregisseurs, Haifa

Linke und Antimilitaristen demonstrieren gegen Zionismus und Antisemitismus – Schluss mit Krieg und Besatzung in Palästina Zum Artikel in: beobachternews.de

SommerFestival der Kulturen vom 15.–20.07.2014 in Stuttgart

Wir haben am Sommerfestival der Kulturen in Stuttgart teilgenommen, mit einem Essensstand und einem Stand mit Handwerksprodukten aus Palästina, sowie Infomaterial und Literatur von u.a. Ghassan Kanafani, Emil Habibi, Sumaya Farahat Nasser...

10.05.2014: Palästina-Nakba-Tag
66 Jahre Vertreibung der PalästinenserInnen

Palästina-Nakba-Tag
Hier einige Bilder von unserer Veranstaltung auf dem Stuttgarter Marktplatz vor dem Rathaus.

Theodor Herzl: „Wir würden den Vorpostendienst der Cultur gegen die Barbarei besorgen

Aus Plan Dalet: „Diese Operationen lassen sich folgendermaßen durchführen: entweder durch Zerstörung von Dörfern und insbesondere von Wohngebieten, die auf Dauer schwer zu kontrollieren sind...

Yossef Weitz: „Kein einziges Dorf und kein einziger Stamm darf ausgelassen werden

Vollständiges Infoblatt

Reden wurden gehalten von Felicia Langer, Rania Madi (Badil-Schweiz), Samir Abed- Rabbo (USA), Alfred Niklaus v. Pax Christi, Flüchtlingskinder im Libanon, Partei Die Linke, Kultur des Friedens, GAM Stuttgart, Karl Schmidt (aktiv für die Überwendung der südafrikanischen Apartheid) von Ilan Pappe (England) wurde ein Grußwort gelesen...

Palästina-Nakba-Tag
Unsere Bühne vor dem Rathaus: Yara, eine junge Deutsch-Palästinenserin liest Gedichte von Erich Fried

Palästina-Nakba-Tag
Die ersten beiden Gedichte von Erich Fried, die anderen stehen am Ende


Palästina-Nakba-Tag
Links: Das Zelt mit der Nakba-Ausstellung war gut besucht; rechts: Karl Schmidt (Pfarrer a.D.), Initiator der "Freiheit für Nelson Mandela Kampagne" in Apartheid-Südafrika, hält eine Rede (Seine Rede hier als PDF)

Palästina-Nakba-Tag
Links: Felicia Langer hält ihre Rede trotz des Regens; rechts: Unser Tisch mit palästinensischem Gebäck war sehr beliebt...

Palästina-Nakba-Tag
Links: Rania Madi (Badil, Schweiz) Hier ihre Rede, rechts Samir Abed-Rabbo (USA)

Palästina-Nakba-Tag
Palästina-Nakba-Tag
Links: Haschem Amro hält seine Rede als Vertreter der palästinensischen Gemeinschaft in Deutschland; rechts: Am Schluß fingen einige an zur Musik zu tanzen

Palästina-Nakba-Tag
Die anderen Gedichte von Erich Fried, die Yara vorgetragen hat


Veranstalter: Palästinakomitee Stuttgart e.V., Palästinensische Gemeinde Deutschland e.V, Palästinensische Gemeinde Stuttgart e. V, Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland e. V.

Erster Mai 2014 im Clara Zetkin Waldheim in Stuttgart

Eindrücke vom ersten Mai: Wie in den letzten Jahren haben wir auch diesmal am ersten Mai im Clara Zetkin Waldheim in Stuttgart Falafel verkauft und einen Informationstisch aufgestellt....

Erster Mai im Clara Zetkin Waldheim
Trotz des durchwachsenen Wetters verkauften sich unsere frisch gemachten Falafel sehr gut und es gab reges Interesse an unseren Infos

Filmvorführung „Dreißigster März“ im AWO Stuttgart am 28.03.2014

Links: Der Filmemacher Nidal Badarny bei der anschließenden Diskussion; rechts: unser Infotisch, Zuhörer, palästinensische Stickereien

Der palästinensische „Tag des Bodens“ (Youm El Ard) erinnert an den ersten Generalstreik der Palästinenser in Galiläa am 30. März 1976 gegen die Beschlagnahmung (Landraub) von Land durch Israel. Die blutige Unterdrückung der Bewegung durch das israelische Apartheid-Regime forderte sechs Todesopfer. Die darauf folgenden Massenproteste dauerten mehrere Monate und gelten als die erste Intifada...

Im Film „Dreißigster März“ lässt der palästinensische Regisseur und Schauspieler Nidal Badarny die Menschen zu Wort kommen, die an den Protesten vom 30. März beteiligt waren. Politische Aktivisten, Intellektuelle, Dichter und vor allem die Familien der sechs Todesopfer erzählen, was am 30. März 1976 geschah.

Nidal Badarny wurde 1984 im palästinensischen Dorf Arrabeh in Galiläa geboren. Er studierte Theater an der Universität von Haifa und hatte bisher mehrere Auftritte im arabisch-sprachigen Theater in Haifa und Galiläa. 2008 erhielt er beim Theaterfestival von Akka den Preis für den besten Schauspieler.

Bekannt wurde Badarny in Haifa und Galiläa als Stand-Up-Comedian. Sein Auftritt mit dem Titel „Im Stehen“ ist heute eines der erfolgsreichten arabischen Kabarett-Stücke in der Region mit hunderten Aufführungen in den arabischen Ortschaften zwischen Nazareth, Jaffa und Haifa.

Nach zwei Kurzfilmen, „Villagers“ und „Penalty Kick“, ist der Dokumentarfilm „30. März“ der erste lange Film Badarnys. Badarny ist politischer Aktivist in der Bewegung für einen säkularen demokratischen Staat im ganzen historischen Palästina.

Weitere Infos Info-PDF

Israel Apartheid-Woche: BDS–Aktion in der Stuttgarter Innenstadt am 1. März 2014

Im Rahmen der internationalen Israel-Apartheidwoche haben wir vor der Galeria Kaufhof in der Stuttgarter Innenstadt eine BDS-Aktion organisiert. Galeria Kaufhof verkauft u. a. Brita Wasserfilter, Obst und Gemüse, sowie Kosmetikartikel die in illegalen, israelischen Siedlungen in der Westbank hergestellt werden. Infoblatt zu den Produkten

Hier ein Kurzfilm der Aktion auf youtube.com und weitere Fotos auf unserer Facebook-Seite

Unser Infotisch

Die Innenstadt war voll und wir sind mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen...

Israel Apartheidwoche 2014

Israel Apartheidwoche 2014

Weitere Fotos auf unserer Facebook-Seite

Unser Infoblatt zur Aktion sowie ein Flyer zu Boykott



Aktivitäten 2013

Filmvorführung: The Lab (Das Labor)

Yotam Feldman
Filmdirektor Yotam Feldman in der Diskussion mit dem Publikum in der AWO Begegnungsstätte in Stuttgart am 26.11.13, hinter ihm Übersetzer Tim Slater

Yotam Feldman, ein im besten Sinne investigativer Journalist und Filmemacher, der für die Zeitung Haaretz schrieb und inzwischen auch Filme für Al Jazeera English macht, gewann für sein Projekt das Vertrauen hoher Militärs, Politiker und Waffenproduzenten. In ihren Äußerungen beschreiben die Gesprächspartner offen die Tötungsmaschinerie, der Film zeigt die enge Verflechtung zwischen Militär, Rüstungsindustrie und Politik, und es wird deutlich, wie nach jedem Krieg die Verkaufszahlen steigen. Nicht zuletzt zeigen die bei den Verkaufsshows aufgenommenen Szenen, wie groß das internationale Interesse an der israelischen Waffenindustrie ist, die unter so günstigen Bedingungen produziert.

Das Publikum mit rund 80 Besucher-/innen war in Stuttgart bunt gemischt. Gekommen waren politische und Friedensaktivist/-innen aller Altersguppen, Engagierte aus Kirchenkreisen, Deutsche und Araber/-innen. In der lebhaften Diskussion wurde nach der Wirkung des Films genauso gefragt wie nach den Perspektiven für die Überwindung von Apartheid, Besatzung und ethnischer Säuberung, die den Hintergrund für den erschreckenden Einfluss der Militärindustrie auf Wirtschaft und Politik bilden.

Der Titel The Lab, (Das Labor) spiegelt das zentrale Argument des Films wieder, demzufolge Israel immer abhängiger von der fortdauernden Gefangenschaft der Palästinenser wird.

Der Grund dafür sind die riesigen Profite, die durch die von Israel entwickelten militärischen Innovationen erzielt werden können, die an den mehr als vier Millionen Palästinensern im Gazastreifen und im Westjordanland getestet werden.

Filmdirektor Yotam Feldman zufolge begann dieser Trend mit der Operation Defensive Shield, Israels Re-Invasion des Westjordanlands und des Gazastreifen im Jahr 2002, der den Prozess des Rückzugs, wie er im Oslo-Abkommen festgelegt worden war, wieder rückgängig machte.

Mehr Infos: Das Labor - Zur politischen Ökonomie der israelischen Rüstungsindustrie

Veranstalter: Palästinakomitee Stuttgart e.V., Pax Christi, Diözese Rottenburg-Stuttgart, Ohne Rüstung Leben

Das System Oslo und der Konflikt zwischen Fatah und Hamas

15. 10.2013: Veranstaltung mit der Politikwissenschaftlerin Helga Baumgarten in Stuttgart

Prof. Helga Baumgarten (oben) lehrt seit 10 Jahren
Politikwissenschaft an der Universität Bir Zeit in Palästina,
nahe Ramallah.
Moderation: Karin Gerster, Palästinakomitee Stuttgart.
In ihrem Vortrag am 15.10.13 in Stuttgart Ostheim, beschrieb Helga Baumgarten den Oslo-Friedensprozess (der vor 20 Jahren, im September 1993 begann) als von Anfang an ungeeignet dazu politische Fortschritte zu erzielen, da kein Mechanismus vereinbart wurde, der die Parteien dazu zwingen kann, ihre Versprechen einzuhalten. So konnte Israel inzwischen über eine halbe Million Wohneinheiten in den besetzten Gebieten bauen, was dazu führte, dass die Hoffnung auf einen unabhängigen palästinensischen Staat, die am Beginn des Oslo-Prozess groß war, mit der immer stärkeren Kolonisierung der besetzten Westbank geschwunden ist.

Politik würde mittlerweile nur noch als Verhaftungen, Unterdrückung und Korruption verstanden. Unter der Bevölkerung hat sich Resignation verbreitet, viele Leute sind in sich gekehrt und viele Familien sind zerstritten.

Im Westjordanland sei eine neue Härte zu beobachten. Brutale Auflösung von Demonstrationen und Inhaftierungen sind alltäglich. Die PA (palästinensische Autonomiebehörde) ist zur Kooperation mit der israelischen Besatzungsmacht gezwungen. Die Behörde - inzwischen ohne jegliche demokratische Legitimität - verteidigt dabei ihre Privilegien auf Kosten der breiteren Bevölkerung.

Im Gazastreifen und im Westjordanland bekämpfen sich Fatah und Hamas mehr als dass sie kooperieren und es gibt derzeit kaum eine nennenswerte linke Bewegung. Die Wirtschaft der besetzten Gebiete ist von Spenden der westlichen Geberländer abhängig.

Die Besatzung mit ihren täglichen Schikanen und ihrer Unterdrückung macht eine Annäherung praktisch unmöglich, doch die israelische Regierung denkt sie hätte alles in Griff und sieht keinen Grund die Dinge zu ändern.

Dennoch bleibt Baumgarten optimistisch, denn sie sieht die Situation in Israel und in den besetzten Gebieten als langfristig unhaltbar. Die Zweistaaten-Lösung hält sie inzwischen auch für illusorisch.

Um einen dauerhaften Frieden zu erreichen, werden die Menschen dazu gezwungen sein, miteinander zu leben, wenn auch Toleranz derzeit nicht weit verbreitet sei. Das Beharren in Israel auf einer jüdischen Nationalität, die erst neulich vom höchsten Gericht bestätigt wurde, verankert Rassismus und Exklusivität nur für einen Teil der Bevölkerung und ein zunehmendes rassistisches Denken verbreite sich in Israel insbesondere unter Jugendlichen, die eine Sozialisation erfahren, die ein solches Denken fördert.

Deswegen sei es notwendig, so Baumgarten, sowohl Druck auf diejenigen Länder auszuüben, die Einfluss auf Israel haben, als auch auf Israel selbst. Die Signale (z.B. europäische Gesetze gegen das Importieren falsch etikettierter Produkte aus Siedlungen und Forschungsgelder für Projekte in Siedlungen) die vom europäischen Parlament kommen seien richtig, aber längst nicht aussreichend.

Darum unterstützt auch sie die BDS-Kampagne (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen), die von der palästinensischen Zivilgesellschaft 2005 angestossen wurde, denn Palästina sei im Notstand und brauche unser aller Engagement. bds-info.ch

Veranstaltungsinfo als PDF

Veranstalter: Palästinakomitee Stuttgart e.V. und pax christi - Diözese Rottenburg-Stuttgart

10. bis 12.05.2013: Zweite Palästina-Solidaritätskonferenz in Stuttgart

Mehr als 300 TeilnehmerInnen, viele aus dem Ausland, sind vom 10. bis 12. Mai 2013 zur zweiten Palästinakonferenz in Stuttgart zusammengekommen, um die Meinungen und Analysen hochkarätiger Referenten zu hören und mit ihnen zu debattieren.

Mehr Informationen auf der Seite ODS Konferenzen
Die Veranstaltung wurde an jedem Tag live vom Fernsehsender Al-Jazeera übertragen
Bild: Samstag Abend, Samir Mansour mit dem Chor "Hiwar"

Protestaktion gegen Benifizveranstaltung für den geplanten SPD Wald im Negev

Protestaktion in Esslingen
Bild: Gert Münzner
Sonntag, 20.01.2013:
Ein kalter, rutschiger Abend in Esslingen. Glatteis überall.

Trotzdem sind ungefähr zwanzig Musikgenießer im Theodor-Rotschild-Haus in Esslingen zusammengekommen, um Leonie Rettigs Interpretation von List und Brahms zu erleben. Anlass war eine Benifizveranstaltung der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft Stuttart (u.a.) für den geplanten SPD Wald im Negev. Man hatte bestimmt auf mehr Interesse gehofft aber, nach einer intensiven Gegenkampagne des Palästinakomitees Stuttgart, ist die Veranstaltung eher von potentiellen Spendern gemieden worden.

Wir sind in Kontakt mit mehreren führenden SPD-Mitgliedern getreten und unser Aufruf im Internet hat eine breite Unterstützung erfahren. Amnesty International („Hört auf das Leben der Beduinen zu zerstören“) hat ihren Lesern vorgeschlagen, unseren Aufruf zu unterstützen. Unser Appell hat viele (deutlich mehr als die Zahl der Besucher) AktivistInnen Christen, Linke, Juden, Muslime, und Nichtgläubige aus Baden-Würrtemberg zusammengebracht, die trotz unangenehmer Kälte vor dem Theodor-Rotschild-Haus demonstriert haben. Wir konnten nicht sehr viele Flugis verteilen, da es nur eine sehr begrenzte Anzahl von Besuchern gab. Die meisten waren aber an unseren Infos interessiert.

Im Schatten deutscher Bäume
Offener Protestbrief an die SPD wegen ihrer Spendensammelaktion für den JNF

Say no to the racism of the Jewish National Fund
Open Letter to supporters of the Forest of German States in the Negev


Samstag, 19.01.2013:
Mitglieder des Palästinakomitee Stuttgart haben am Samstag, 19. Januar 2013, auf einem SPD-Neujahrsempfang in Ludwigsburg direkt mit SPD-Parteimitgliedern Kontakt aufgenommen. Prominente Rednerin war die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die 250 Besucherinnen in die Halle nach Ludwigsburg-Pflugfelden lockte.

Der Protestbrief mit 700 Unterschriften gegen die Förderung des Jüdischen Nationalfonds-KKL (JNF) mit einem SPD-Wald erregte jedoch ebenfalls einiges Aufsehen. Einzelne Parteimitglieder hatten unseren Brief sogar bereits unterzeichnet. Im Saal bildeten sich anschließend kleine Gesprächsgruppen, die sich über die Situation in Palästina/Israel und die Apartheid made by JNF austauschten.

Die Unterschriftenaktion läuft weiter:
Unterschriften mit Name, Stadt und eventuell Verein oder Organisation zu schicken an gav.rajab(at)online.de
Bitte auch weiterhin direkt bei der SPD protestieren! Kontakt zur SPD-Bundestagsfraktion

Offener Protestbrief zum herunterladen:
Deutsche Version Englische Version
Hebräische Version Französische Version

Das Palästinakomitee Stuttgart dankt allen, die so rasch und entschieden reagiert haben. Die Unterschriften unter dem Protestbrief sind innerhalb von fünf Tagen gesammelt worden. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner (darunter sehr viele israelische Staatsbürger) kommen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen mit verschiedenen politischen Auffassungen. Sie alle vereint der Protest gegen den Landraub des Jewish National Fund (JNF) und seine rassistischen Praktiken gegenüber den Palästinenserinnen und Palästinensern. Wir hoffen, dass diese Stimmen bei der SPD und den Unterstützern des Esslinger Benefizkonzerts ein Umdenken und den Rückzug von diesem kolonialistischen Projekt bewirken.

Zur Unterschriftenliste List of signatories


Information über den Jüdischen Nationalfonds (JNF)im Jordantal Kolonisierung heute


Wir hatten uns bereits in der Vergangenheit mit offenen Briefen an die Landtagsabgeordneten hier in Baden Württemberg gewandt und auch einen offenen Brief an Umweltschutzorganisationen geschickt. Darüberhinaus haben wir landesweit an Bürgermeister, Umweltorganisationen und an verschiedene Politiker ein ausführliches Informationsheft verschickt, das wir in Zusammenarbeit und auf Initiative der Palästinasolidarität Region Basel und BDS Schweiz entwickelt haben.

Außerdem haben wir im Clara Zetkin Haus (Waldheim Sillenbuch) in Stuttgart im Rahmen einer Veranstaltung, einen Baum für das Dorf Al-Arakib im Negev gepflanzt.

Hier eine Übersicht aller PDFs, sowie (weiter unten) verschiedene Stellungnahmen und ein Kundgebungsaufruf von Organisationen und SPD-Mitgliedern an den SPD Vorstand:

Günter Grass Die Grünwaschung von Vertreibung und Enteignung in Palästina durch den Jüdischen Nationalfonds (JNF/KKL)

Palästina-Info Spezial: Palästina-Solidarität Region Basel in Zusammenarbeit mit dem Palästinakomitee Stuttgart und BDS Schweiz

Die 40-seitige Broschüre soll die internationale Kampagne „Stop the JNF“ im deutschen Sprachraum unterstützen und bekannt machen. Die Kampagne will über die zentrale Rolle des JNF/KKL bei der Umsetzung der zionistischen Politik aufklären. Dazu gehören die andauernde Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung von ihrem Land, die Enteignung ihres Landes und Besitzes, die fortdauernde Kolonialisierung und die Zerstörung der natürlichen Umwelt Palästinas.

Palästina-Info Spezial als PDF in niedriger Auflösung

Offener Brief an Umweltschutzorganisationen

Erster offener Brief Offener Brief an alle Fraktionen des baden-württembergischen Landtags.

Zweiter offener Brief an die Abgeordneten des baden- württembergischen Landtags.

Offener Brief an den baden-württembergischen Landtag und die Stadt Korntal-Münchingen.

Ein Baum für Al-Arakib im Negev Am 28.09.08 fand im Clara-Zetkin-Haus in Stuttgart eine Veranstaltung statt, bei der ein Baum gepflanzt wurde zur Erinnerung an das zerstörte palästinensische Dorf al-Arakib im Negev. Wir hatten auch Nuri Al Okbi,den Vorsitzenden der Vereinigung der Unterstützung und Verteidigung der Rechte der Beduinen in Israel eingeladen.

Offener Brief und Unterschriftensammlung auf der Nahost-Tagung in der Evangelischen Akademie Bad Boll Der Brief wurde dann an die Abgeordneten des Landtags von Baden-Württemberg, die Stadt Korntal-Münchingen, die Evangelische Brüdergemeinde Korntal, die Deutsch-Israelische Gesellschaft, den JNF und an die Presse, Fernsehen und Radio wegen der Angiffe auf Nuri Al-Okbi (Vorsitzender der Vereinigung der Unterstützung und Verteidigung der Rechte der Beduinen in Israel).

Protestbrief an die Veranstalter der Woche der Brüderlichkeit im Jahr 2012 Warum eine Veranstaltung mit dem Jüdischen Nationalfonds-KKL nicht zur Woche der Brüderlichkeit passt.


Stellungnahmen, Protestbriefe etc, die durch unsere Aktion ausgelöst wurden

Bedouin-Jewish Justice in Israel Campaign to end the destruction of Bedouin villages in Israel and promote a just negotiated solution to the plight of Israel's Negev Bedouin citizens: A Project the Jewish Alliance for Change.

Protestbrief an der Österreichische SPÖ wegen der Spendensammelaktion der deutschen SPD für den JNF
Siehe auch: www.friedensplattform.at

Aufruf der Palästinensischen Gemeinde Deutschland (PGD) zu einer Kundgebung Am Donnerstag, 20. Dezember 2012, 15.00 Uhr vor der Parteizentrale der SPD in Berlin in der Wilhelmstraße 140, in 10963 Berlin

Reaktion des Negev Coexistence Forums German Social Democratic party funds project to dispossess Bedouin of their land
Forest of German States in the Negev Auf youtube

Giving the SPD a late Hannukah/early Christmas present - the present of other opinions

Stop the JNF campaign IJLAN International Jewish Antizionist Network

Stellungnahme der Palästinensischen Gemeinde Deutschland (PGD) und der Deutsch Palästinensischen Gesellschaft (DPG) zum Vorhaben der SPD, Israel einen Wald zu finanzieren.

Protestbrief der jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost e.V., an den Vorstand der SPD

Protestbriefe von SPD Mitgliedern an den Vorstand der SPD

Protestbrief von Edith Lutz (Mitglied der SPD und bei "Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e. V.") an den Vorstand der SPD und den Fraktionsvorsitzenden der SPD.

The JNF is starting to pay for dispossession




Aktivitäten 2012


Protestveranstaltung in Stuttgart am 17. November 2012
Seit Mittwochabend, 14. November, wird der Gazastreifen massiv von der israelischen Armee bombardiert. Das Vorgehen der israelischen Armee erinnert an das israelische Massaker im Gazastreifen im Jahr 2008/2009 mit über 1400 Toten und über 5000 Verletzten, die Mehrheit der Opfer waren Zivilisten....

Veranstaltung mit dem Aktivisten Mohammad Ayyash aus Nablus am 18.09.2012
Ziviler Widerstand gegen Besatzung und ethnische Säuberung in Palästina

Mohammad Ayyash engagiert sich seit 2004 im zivilen Widerstand in seiner Heimatstadt Nablus. Als Koordinator ist er zuständig für den Einsatz der vielen Freiwilligen aus aller Welt. Er organisiert den Schutz palästinensischer Bauern bei der Olivenernte (gegen bewaffnete Attacken israelischer Siedler), stellt die Kontakte der einheimischen NGOs zu internationalen Freiwilligen sicher, fungiert als Übersetzer, bezeugt Übergriffe von Militär und Siedlern auf die palästinensische Bevölkerung vor Gerichten, betreibt Öffentlichkeitsarbeit, arbeitet mit der internationalen Presse zusammen und vieles mehr. Als israelische Truppen während der zweiten Intifada in Nablus eindrangen, gehörte er zur Bereitschaft der Krankenwagenbegleiter und sorgte für die Versorgung kranker Menschen während der Ausgangssperren.

14. Mai, Al Nakba
Zum 64. Jahrestag der Staatgründung Israels

2000 palästinensische Häftlinge im Hungerstreik
1. Mai 2012: Generalstreik im gesamten historischen Palästina in Solidarität mit dem Hungerstreik der PalästinenserInnen in israelischen Gefängnissen


Globaler Marsch nach Jerusalem am Tag des Bodens: Reden der Kundgebung des Palästinakomitees Stuttgart am 30.03.2012

Verena Rajab, PAKO Stuttgart   Rede als PDF-Datei
Ian Portman, PAKO Stuttgart  Rede als PDF-Datei
Hashem Amro, Palästinensische Vereine  Rede als PDF-Datei
Jochen Vollmer, evang. Pfarrer  Rede als PDF-Datei
Alfred Nicklaus, kath. Pfarrer, Pax Christi, PAKO Stuttgart   Rede als PDF-Datei
Karl Schmidt, evang. Pfarrer, PAKO Stuttgart   Rede als PDF-Datei

Aktivitäten 2011


Veranstaltung mit der Tanzgruppe Al Zaytouna zum Tag der internationalen Solidarität mit dem palästinensischen Volk


Denis Goldberg, Anti-Apartheid-Kämpfer, Bürgerrechtler und Autor aus Südafrika
Denis Goldberg sieht klare Parallelen zwischen dem ehemaligen Apartheid-Regime in Südafrika und dem Staat Israel. In seinem Buch der Auftrag (auf der CD der engl. Ausgabe) schreibt er : "Die Gewalt des Apartheidregimes in SA war nichts im Vergleich mit der totalen Brutalität der israelischen Besatzung Palästinas. Ich meine das ganze Palästina, aus dem die palästinensischen Araber vertrieben wurden. Die größte Gewalt wird in den besetzten Gebieten der Westbank und im Gazastreifen gesehen."

Ein Staat, oder zwei Staaten?
Wo liegen die größten Möglichkeiten für eine gerechte und demokratische Lösung für Israel/Palästina? Veranstaltung mit Dr. Abed-Rabbo, Mitorganisator der One-State-Conference in Dallas, Texas

Gerechter Frieden und Gleichheit statt Apartheid
Veranstaltung mit der palästinensischen Bürgerrechtsaktivistin und Journalistin Rajaa Zoabi Omari (aus Haifa) von Abnaa elBalad in Stuttgart am 13.05.2011.

Veranstaltung mit Hanin Zoabi am 06.04.2011 in Stuttgart
Auf dem Weg zu einer tatsächlichen Demokratie: Über die Situation der PalästinenserInnen in Israel
Hanin Zoabi kommt aus der arabischen Stadt Nazareth. Sie ist im Jahr 2009 als erste Frau auf der Liste einer arabischen Partei in das israelische Parlament, die Knesset, gewählt worden. Ziel ihrer Partei Balad oder „Nationales demokratisches Bündnis“, zu deren Gründer der bekannte palästinensische Politiker und Philosoph Azmi Bishara gehört, ist die Verwirklichung der Rechte der Palästinenserinnen und Palästinenser in einer tatsächlichen Demokratie.

Die Veranstaltung auf Youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=V2_tJYz9P_g
https://www.youtube.com/watch?v=Mw6gc9xGhMA
https://www.youtube.com/watch?v=6z7yftNTMM0



BDS-Aktion auf der Königstraße in Stuttgart am 2. Juli 2011

Karstadt Stuttgart verkauft Produkte aus illegalen israelischen Siedlungen in Palästina

Auch in diesem Geschäft wird der Trinkwassersprudler von Soda Club und Zusatzprodukte aus einer illegalen israelischen Siedlung in der besetzten Westbank in Palästina verkauft. Die Trinkwassersprudler werden in der Industriezone der Siedlung Ma’aleh Adumim östlich von Jerusalem in der Westbank hergestellt. Die Siedlung steht auf dem Boden der palästinensischen Dörfer Abu Dis, El Izriyh, El Issawiyeh, El Tour und Anata. Zahlreiche Palästinenser wurden dabei vertrieben. Die israelischen Regierungen locken Siedler und Industriebetriebe mit massiven Steuervergünstigungen in die Westbank. Der Trinkwassersprudler von Soda Club, der von Karstadt Stuttgart angeboten wird, wird mit der falschen Herkunftsbezeichnung „made in Israel“ eingeführt (Strichcode 729), damit die EU Zollvergünstigungen genutzt werden können. Der Europäische Gerichtshof hat die Präferenzzölle für solche Siedler-Produkte im Jahr 2010 als rechtswidrig bezeichnet.
Infos zu BDS: Boykott, Desinvestition, Sanktionen

Das gleiche gilt für die AHAVA-Kosmetikprodukte, die von der Karstadt Warenhaus GmbH im online-Verkauf angeboten werden. Die israelische Firma AHAVA stellt in der illegalen Siedlung Mitzpe Shalem auf palästinensischem Territorium in der Westbank Kosmetik-Produkte aus Mineralien des Toten Meers her. Damit ist AHAVA ein Unternehmen, das palästinensische Ressourcen plündert und somit von der israelischen Besatzung profitiert. Das Völkerrecht verbietet die Ausbeutung der Ressourcen eines besetzten Landes. Dagegen verstößt die israelische Kosmetikfirma AHAVA. Auch AHAVA verschleiert den Herstellungsort seiner Erzeugnisse und deklariert die Waren mit „Produkt aus Israel“. Damit versucht auch diese Firma die Zollvergünstigungen der EU für israelische Produkte zu nutzen. Auch für AHAVA-Produkte gilt das Urteil des Europäischen Gerichtshofes, der die Kennzeichnung der Produkte aus Westbank-Siedlungen als israelische Ware für rechtswidrig erklärt hat.

Wer den Trinkwassersprudler von Soda Club und AHAVA-Produkte verkauft oder kauft, unterstützt den Bau illegaler Siedlungen, die Annektion von palästinensischem Land und die Vertreibung der einheimischen palästinensischen Bevölkerung. Israel unterdrückt die Palästinenser im ganzen Land mit Apartheidgesetzen. Mit dem Verkauf und Kauf solcher Siedlerprodukte wird der Verstoß gegen Völkerrecht und die Apartheid in Israel gefördert.

Wir fordern Sie auf, die israelischen Produkte zu boykottieren, bis Israel das Völkerrecht einhält und die Rechte des palästinensischen Volkes anerkennt.

Weitere Infos zu BDS (Boykott, Desinvestition, Sanktionen): bds-info.ch



Gerechter Frieden und Gleichheit statt Apartheid
mit der palästinensischen Bürgerrechtsaktivistin und Journalistin Rajaa Zoabi Omari (aus Haifa) von Abnaa elBalad

Auf dem Weg zu einer richtigen Demokratie
Veranstaltung mit der palästinensischen Knessetabgeordneten Hanin Zoabi in Stuttgart am 06.04.2011.

Schluss mit der Beteiligung der Deutschen Bahn an der israelischen Siedlungs- und Besatzungspolitik
Die Deutsche Bundesbahn, beteiligt sich mit ihrem Tochterunternehmen DB International an einem der größten Infrastrukturprojekte Israels. Obwohl die alte Zugstrecke zwischen Jerusalem und Tel Aviv nicht durch die besetzten Gebiete führte und Alternativpläne zum Streckenverlauf palästinensische Gebiete nicht berührten, stimmte auch die Deutsche Bahn dem nun ausgeführten Streckenverlauf zu...

Gaza: Erinnerung an unsere Parlamentarier
An die Parlamentarier des Deutschen Bundestages, zur Erinnerung Ihre eigene Forderung, die Blockade des Gazastreifens endlich aufzuheben, durchzusetzen ...

Aktivitäten 2010

Erste ODS-Konferenz in Stuttgart:
Getrennte Vergangenheit - Gemeinsame Zukunft


Vom 26.-28.11.2010 haben wir erstmalig in Deutschland eine Konferenz die eine Ein-Staaten-Lösung befürwortet in Stuttgart organisiert

Redner waren u. a.Prof. Ilan Pappe – Essex, Großbritannien, Prof. Haydar Eid – Al-Aqsa Universität, Gaza, Annette Groth Bundestagsabgeordnete und menschen­rechtspolitische Sprecherin der Fraktion der Partei DIE LINKE im Bundestag, EvelynHecht-Galinski, Publizistin und Friedensaktivistin, Ali Abunimah, Chefredaketeur der electronicintifada.net, Prof. Mazin Qumsiyeh, Palästinensischer Wissenschaftler – Universitäten Bethlehem und Birzeit etc. Schirmherrin der Konferenz war Felicia Langer.




Samstag Abend: Theaterstück von und mit Julianna Herzberg "Die Reise nach Jerusalem", mehr unter theaterlalune.de

Konferenz Informationen















Keine Spenden für den "Wald der Botschafter" im Negev
Der 3. Offene Brief an den baden-württembergischen Landtag und die Stadt Korntal-Münchingen, zum Thema Vertreibung der Beduinen im Negev, August 2010

Flugblatt zum 1. Mai 2010
62 Jahre Israel: wie die sogenannte "einzige Demokratie im Nahen Osten" weiterhin die palästinensische Bevölkerung vertreibt.

Für ein Ende der Besatzung
Veranstaltung mit Yahav Zohar, israelischer Journalist, Friedensaktivist und Mitarbeiter des Komitees gegen Hauszerstörungen

Ein Jahr nach dem Gaza-Krieg
Unser Infoblatt zur Mahnwache und Veranstaltung am 16. und 17. Januar 2010

Aktivitäten 2009


Offener Brief zur Feier in der Korntaler Stadthalle, an die Evangelische Brüdergemeinden, den ehemaligen Bürgermeister von Korntal-Münchingen Peter Stritzelberger, den heutigen Bürgermeister der Stadt Dr. Joachim Wolf und Strohgäu Extra

Zweiter offener Brief an alle Fraktionen des baden-württembergischen Landtags und den Landtagspräsidenten Peter Straub
Offener Brief zum Baden-Württembergwald im Negev

Stoppt das israelische Massaker in Gaza!
Flugblatt zum Krieg in Gaza

Aktivitäten 2008


Ein Baum für Al-Arakib
Am 28.09.08 fand im Clara-Zetkin-Haus in Stuttgart eine Veranstaltung des Palästinakomitee Stuttgarts statt, bei der ein Baum gepflanzt wurde zur Erinnerung an das zerstörte palästinensische Dorf al-Arakib im Negev...

Erster offener Brief an alle Fraktionen des baden-württembergischen Landtags und den Landtagspräsidenten Peter Straub
Offener Brief zum Baden-Württembergwald im Negev

60 Jahre Vertreibung und Unterdrückung des palästinensischen Volkes
Flugblatt zum 1. Mai 2008

Zur Blockade von Gaza und deren Sprengung
Flugblatt zum 24. Januar 2008

Aktivitäten 2007


Kann Israel eine wirkliche Demokratie werden?
Flugblatt zum 01. Mai 2007


Aktivitäten 2006


Libanon im Juli 2006 ≠ Vieles erinnert an 1982
Rede für die Demonstration in Stuttgart am 29.07.2006

Die Nicht-Umsetzung von UN_Resolutionen in Palästina

Landraub hat Tradition: Zitate israelischer Politiker

18. Juli 2006 Israels Selbstverteidigung


Aktivitäten 2005


Zur Wahl in Palästina 10.01.05: Die sogenannte "einzige Demokratie im Nahen Osten" hat Konkurrenz bekommen!



Aktivitäten 2004


03.04.04: Die Mauer muß weg! Die Besatzung auch!
Zum Urteil des internationalen Gerichtshofs

03.06.04: Trümmer, Flucht und Tod im Gazastreifen
Was von der israelischen Armeeführung zynisch "Operation Regenbogen" genannt wurde hat in der zweiten Maihälfte mehr als 60 Menschen das Leben gekostet und Verwüstungen, Flucht und Zerstörung ihrer Häuser für Tausende von Menschen im südlichen Gazastreifen bedeutet...

01.05.04: Zum 1. Mai: Schluß mit Sozialabbau, Krieg und Besatzung

19.02.04: Zum Tag des Bodens

Aktivitäten 2003


11.08.03: Israelischer Vorschlag zum Status der Westbank, präsentiert in Camp David, Juli 2000

10.05.03: Israelische Apartheidsgesetze

19.04.03: Roadmap to nowhere - Fortsetzung eines räuberischen Krieges mit diplomatischen Mitteln

22.03.03: Inferno in Bagdad, Elend in den besetzten Gebieten und zusätzliche Milliarden Dollar-Hilfe für Israel

20.03.03: Die US-Regierung bricht das Völkerrecht

15.02.03: Wird die israelische Regierung einen Krieg gegen den Irak zur einer Vertreibung nutzen?

01.05.03: Das demokratische Geschenk der USA - Wählt wen WIR wollen!


Aktivitäten 2002


26.10.02: Aufruf zur Unterstützung des Kampfes des palästinensischen Volkes! Keinen Krieg gegen den Irak!

28.09.02: 2 Jahre Volksaufstand in Palästina - 20 Jahre seit dem Massaker Sabra und Schatilla


Aktivitäten von 2016 - 2021
2016 - 2021