Das PAKO-Stuttgart infobl@tt für März 2026
US-Präsident Trump hat am 1. April angekündigt, den Iran zurück in die Steinzeit zu bomben, falls sie nicht ein Abkommen entsprechend den Vorstellungen der US-Regierung akzeptieren. Die Aggressoren der U.S. Regierung und des Staates Israel versuchen die Drohung umzusetzen. Wie schon in Gaza und jetzt auch im Libanon schrecken sie vor offensichtlichen Kriegsverbrechen nicht zurück: Bombardiert wurden unter vielen anderen zivilen Zielen ein medizinisches Zentrum und 600 Schulen sowie Bildungseinrichtungen. Auch wenn die BRD-Regierung einen direkten Truppeneinsatz ablehnt, ist die BRD beteiligt. Anders als Spanien und Italien (im Fall des sizilianischen Militärstützpunkts Sigonella) kann die US-Armee die Basis Ramstein ungehindert nutzen (siehe Telepolis). Israelische Waffenproduzenten wie Elbit, deren Produkte nachweislich im Genozid in Gaza eingesetzt werden, erhalten große Aufträge von der Bundeswehr. Die Repression gegen alle, die sich dieser Politik widersetzen ist massiv. Die Ulm 5, junge Leute, die in die Ulmer Niederlassung des israelischen Waffenproduzenten Elbit, dem Hauptlieferant der israelischen Armee, einbrachen, um etwas gegen den Genozid in Gaza zu unternehmen, sind seit mehr als einem halben Jahr unter scharfen Bedingungen in Untersuchungshaft. Am 27. April 26 soll der Prozess in Stuttgart-Stammheim stattfinden. Die Staatsanwaltschaft weigert sich bis heute, die Beteiligung von Elbit am Genozid in Gaza zu untersuchen, obwohl auch die Niederlassung von Elbit in Ulm mit Digitalisierung wirbt, ein Bereich in der Waffentechnik, der gerade im Genozid in Gaza eine wesentliche Rolle spielt. Für ihre Verteidigung brauchen die Ulm 5 weiterhin finanzielle Unterstützung. Es wurde daher eine Crowdfunding-Aktion gestartet.
Neben diesem Aspekt setzt sich unser März-Infoblatt 2026 vor allem mit dem aktuellen brutalen Krieg in Westasien unter unterschiedlichen Aspekten auseinander, dem fortlaufenden Genozid in Gaza, dem ganz ähnlichen Vorgehen des Staats Israel im Libanon, der aggressiven Ideologie von Clash of Cultures bis zum Armageddon der christlichen Zionisten sowie einem Blick in die Geschichte der kriegerischen Politik von USA und Nato in Westasien. Am 30. März 2026 war auch der 50. Jahrestags des "Tag des Bodens",  als sich Palästinenser in Galiläa mit einem Generalstreik gegen die Landenteignung durch den Staat Israel in Galiläa wehrten. Der Generalstreik wurde blutig niedergeschlagen. Das ist ein Anlass, einen Artikel von Tony Greenstein zum siedlerkolonialen Charakter des Staates Israel und der Entwicklung bis zur heutigen völlig unverschleierten Aggressivität der zionistischen israelischen Politiker aufzunehmen. Der Tag des Bodens ist ein Teil der fortlaufenden Nakba, der seit der Staatsgründung Israels im Jahr 1948 fortgesetzten ethnischen Säuberung Palästinas. An diese Nakba erinnern wir am 9. Mai 2026 mit einer Veranstaltung mit Politik und Kultur auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Eine erste Ankündigung findet sich in diesem Infoblatt, das genauere Programm werden wir bald auf der Website des Palästinakomitee veröffentlichen.  
Der Waffenhersteller Elbit und der Staat Israel werben in Deutschland für im Genozid getestete Waffen
David Cronin, Redaktion Palestine Chronicle electronicintifada.net, Palestine Chronicle, Übersetzung Pako
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Marcus Faber, ehem. Vorsitzender des Verteidigungsausschusses im Bundestag, ist jetzt Vizepräsident von Elbit Systems Deutschland wikicommons

Waffenproduzent Elbit baut seine Präsenz in Deutschland erheblich aus und stößt bei deutschen Rüstungsproduzenten und Politikern auf ein positives Echo. Dabei ist Elbit der Hauptlieferant der israelischen Armee und seine Produkte sind nachweislich bei vielen Kriegsverbrechen sowie beim Genozid im Gazastreifen und auch in der Westbank im Einsatz. Elbit wirbt ganz offen damit, dass seine Produkte "kampferprobt" seien, was Diskussionen vor Gericht darüber auslöste, ob die Zusammenarbeit mit Elbit eine Unterstützung von schweren Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen darstellt. Auf jeden Fall stößt Elbit auf scharfe Kritik und Empörung. Zwei Artikel beleuchten die Zusammenhänge. 

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Der Staat Israel verschärft Tötungen und
Belagerung im Gazastreifen als Teil eines
genozidalen Vorgehens
Palestinian Center for Human Rights  pchrgaza.org, Übersetzung Pako
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Zerstörungen im Flüchtlingslager Nuseirat, Gazastreifen, nach einem Angriff einer mit Sprengstoff beladenen Drohne im März 2026 pchrgaza.org

Tägliche Bombardierungen, mehr als 663 Tote seit Beginn des sogenannten Waffenstillstands im Oktober 2025, ständig weitere Zerstörungen von Häusern durch die israelische Armee, gezielte Angriffe auf zivile Strukturen und eine erneute Schließung des Grenzübergangs bei Rafah seit Beginn des Krieges der USA und des Staates Israel gegen den Iran und gegen den Libanon am 28. Februar: Die Aggression des Staates Israel gegen Gaza geht weiter und zwar nach dem Muster eines Völkermordes, wie er durch internationales Recht und die Konvention von 1948 definiert ist. Es ist offensichtlich: Die deutsche Regierung macht sich mit ihrer fortdauernden Unterstützung des Staates Israel mitschuldig und verstößt auch weiterhin gegen die von Deutschland unterzeichnete Konvention zur Verhinderung von Genozid.  

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Champagner in der Knesset: Staat Israel
verabschiedet Gesetz für die Todesstrafe für Palästinenser
newarab.com newarab.com, Übersetzung Pako
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Li: Ben Gvir mit Anstecker in Schlingenform und rechts beim Feiern mit Champagner in der Knesset nach der Abstimmung youtube Bildschirmaufnahme

Am 30. März verabschiedete die Knesset ein Gesetz, das Militärgerichte anweist, die Todesstrafe gegen Palästinenser zu verhängen, die wegen Tötung von Israelis in als „Terrorismus“ definierten Handlungen verurteilt wurden. Internationale Menschenrechtsgruppen verurteilen die Gesetzgebung unter vielem anderen wegen des offensichtlich diskriminierenden Charakters und warnen davor, dass es die Tötung von Palästinensern unter dem Deckmantel eines Gesetzes institutionalisiert. In der Knesset feierten nach der Abstimmung zahlreiche Abgeordnete das neue Gesetz. 

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Auf dem Kriegspfad
Ilan Pappe New Left Review, Übersetzung Pako
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Die Vertreter des unverschleiert aggressiven Kurses dominieren vollständig die Politik im Staat Israel. Einen Eindruck über ihre Denkweisen vermittelt z. B das Guardian-Video God gave us Israel, all of it’ | Along the Green Line: episode 1 guardian.com
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"Während Millionen Menschen in der Region die militärische Operation der USA und des Staats Israel sowie deren Folgen fürchten, ist die israelische Gesellschaft in Jubelstimmung. Laut den jüngsten Umfragen unterstützen 93 Prozent der jüdisch-israelischen Bevölkerung den Krieg. Der Krieg gegen den Iran wird auch von denjenigen befürwortet, die eine eher säkulare – und angeblich rationalere – Herangehensweise an die Politik verfolgen, sei es im Mossad oder in der Wissenschaft, sowie von den einzigen Politikern, die Netanjahu bei den Wahlen im Oktober potenziell besiegen könnten: Avigdor Liberman und Naftali Bennett." Es handelt sich also nicht um ein Problem der Netanjahu-Regierung und seiner Koalitionäre. Ilan Pappe zeigt im Artikel auch, warum es unwahrscheinlich ist, dass der Staat Israel diese Strategie der unverschleierten und ungebremsten Aggression sowie Expansion langfristig durchsetzen kann.

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Nakba-Tag-Veranstaltung am 9. Mai in Stuttgart auf dem Schlossplatz
Palästinakomitee Stuttgart und Unterstützer  Palästinakomitee Stuttgart
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Ob Palästina 1948 oder Gaza 2026: Die ethnische Säuberung wird ihnen nicht gelingen.  palestineremembered.com
und activestills.org

Der Palästina-Nakba-Tag 2026 findet in einer Situation statt, in der die Palästinenser und die Region Westasien von andauernder Vertreibung, ethnischer Säuberung bis zum Genozid extrem bedroht sind. Der Staat Israel hat das Vorgehen, das wir aus Gaza und Palästina kennen, jetzt auf den Libanon ausgeweitet. Expansion, kriegerische Aggression zielt auf den Iran und auch auf Syrien. Der „demokratische Westen“, dessen Rüstungskonzerne und führende Politiker ihre Interessen mit Militarismus und imperialer Politik durchsetzen, ist der eigentlich Verantwortliche. Mit vielfältigen kulturellen und politischen Beiträgen werden wir am Samstag, 9. Mai 2026, zum Ausdruck bringen, dass die Zivilgesellschaft sich diesem Vorgehen mit Entschiedenheit entgegenstellt. Mit dabei ist unsere langjährige Schirmfrau Prof. em. Fanny-Michaela Reisin, die Mitbegründerin der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden sowie unsere Unterstützer von BRIKS, OTKM und anderen antiimperialistische Organisationen und Initiativen. Das genaue Programm wird bald auf unserer Website veröffentlicht. 


Weitere Infos folgen auf unserer Website
Wer bedroht die arabische Welt: der Iran oder die USA mit dem Staat Israel?
Joseph Massad middleeasteye.net, Übersetzung Pako
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Trump mit christlichen Zionisten im Oval Office während eines Gebets um den Sieg im
Armageddon Krieg
Bildschirmaufnahme India Today

Vergangenen Monat hoben US-Präsident Donald Trump sowie sein Außen- und sein Kriegsminister eine Vision der Vereinigten Staaten als weiße, christliche, europäische Nation hervor, die sich im Krieg mit der nichtchristlichen, nicht weißen Welt befinde. Es war daher nicht überraschend, dass amerikanische Kommandeure ihren Truppen laut Berichten vor dem Angriff auf den Iran am 28. Februar sagten, dies sei ein Krieg für „Armageddon“, und er würde die „Wiederkehr Jesu“ herbeiführen. Joseph Massad zeigt, dass die kriegerische und hoch ideologisierte Politik Teil der US-Strategie in der Region ist und alle Länder Westasiens bedroht. 

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Wird der Westen während des "heiligen Krieges" gegen den Iran die Ursachen des "Zorns der Christen und Juden" hinterfragen?
Mohamad Elmasry middleeasteye.net, Übersetzung Pako
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US-Kriegsminister Hegseth trägt Tätowierungen auf seinem Körper, die von den Kreuzzügen inspiriert sind instagram-Konto
Hegseth

Es fällt auf: Führende Politiker der USA und Israels berufen sich auf die Heilige Schrift, um Krieg gegen den Iran zu führen, doch westliche Analysten schweigen dazu, dass sie die Religion nutzen, um territoriale Expansion und militärische Aggression zu rechtfertigen. Elmasry weist auf die zahlreichen Beispiele für die Ideologie von einem "Kampf der Religionen oder Kulturen" hin, die spätestens seit Bernard Lewis zur Propaganda in der aktuellen westlichen Politik gehören. 

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Von Palästina bis zum Libanon: Ein Krieg ohne Grenzen und der Preis der Straflosigkeit
Maya Mikdashi jadaliyya.com, Übersetzung Pako
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Israelisches Bombardement von Beirut aljazeera.com
Bildschirmaufnahme

Die siebte israelische Invasion im Libanon findet sowohl im Schatten des Völkermords in Gaza als auch in einer Welt statt, die durch den israelischen Freibrief für einen Genozid entstanden ist. Es ist eine Welt, in der das Völkerrecht zur Farce verkommt, in der es keine Unschuldigen gibt und in der keine Form der Erniedrigung – Hunger, Belagerung, ethnische Säuberung – tabu ist. Die "westliche Welt" sieht zu, während im Libanon ganz ähnliche Kriegsverbrechen verübt werden wie während des Genozids in Gaza. Bis Anfang März wurden im Libanon 1024 Menschen getötet und weit mehr als 1 Million vertrieben. Südlich des Litani-Flusses will der Staat Israel eine entvölkerte Zone schaffen, ein Zehntel des Libanons soll in ähnlicher Weise zerstört werden wie der Gazastreifen. 

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Sehen wir gerade den Anfang vom 
Ende des Zionismus?
Tony Greenstein tonygreenstein.com, Übersetzung Pako
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Um Al Hieran im Naqab ist eines von mehreren Beispielen für die fortgesetzte Nakba auch gegen Palästinenser mit israelischem Pass. Um Al Hieran wurde inzwischen zerstört, damit eine Siedlung gebaut werden konnte, exklusiv für jüdische Israelis. Mehr über die Geschichte des Dorfes im Adalah-Film Bildschirmaufnahme
adalah.org

Israel ist jetzt vollständig zu einem Staat im permanenten Kriegszustand geworden. Der Staat Israel kann ohne einen äußeren Feind nicht überleben. Tony Greenstein zeichnet die Entwicklung des  ethnonationalistischen Apartheidstaates Israel seit seinen Anfängen nach und zeigt die besonderen Charakteristiken des israelischen Siedlerkolonialismus. Der Analytiker mit jahrzehntelanger Erfahrung, setzt dabei den Schwerpunkt auf die aktuelle Entwicklung und die Perspektiven, die sich daraus ergeben. 

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Walid Khalidi, der Mitbegründer und Ehrenpräsident des Instituts für Palästina-Studien, ist verstorben
palestinestudies.org palestinestudies.org, Übersetzung Pako
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Li: Walid Khalidi während eines Vortrags am 6. März 2014 am Centre for Palestine Studies der SOAS, University of London
Re: Khalidi "Before Their Diaspora: A Photographic History of the Palestinians, 1876-1948", siehe dazu auch den Film.
wikimedia.org
goodreads.com

Walid Khalidi verstarb am Sonntagmorgen, 8. März 2026, in Cambridge, Massachusetts. Er hinterlässt ein wesentliches wissenschaftliches Erbe. Khalidis Bücher und wissenschaftliche Arbeiten haben maßgeblich dazu beigetragen, die palästinensische Sichtweise weltweit zu vermitteln, zu verbreiten und zu festigen. Khalidi legte den Grundstein für die Erforschung der Nakba, ein Forschungsgebiet, dessen Etablierung sein Kollege Constantine Zurayk angestoßen hatte. Er leistete Pionierarbeit bei der Aufdeckung vieler lange verschleierter Zusammenhänge, die erklärten, wie es der zionistischen Bewegung gelang, Palästina 1948 zu besetzen. Wir dokumentieren den Nachruf des Instituts für Palästina-Studien, das Khalidi 1963 mit begründete. 

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„Terror war notwendig, um die Araber zum Wegzug zu bewegen“ – Die Enthüllung der Praktiken der israelischen Armee im Jahr 1948
Adam Raz haaretz.com, Übersetzung für Pako,
A. Riesch
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Teilansicht von Lydd, 1920
Vertreibung (re oben) der palästinensischen Bevölkerung 1948 durch zionistische Kräfte und Zerstörung von Lydd
wikkiwand

Adam Raz gibt einen Überblick über die inzwischen bekannten Massaker an den Palästinensern, die mit der Staatsgründung Israels verbunden sind. Er berichtet auch über die systematische Politik der Verschleierung im Staat Israel: "Ein internes Dokument aus den Archiven der israelischen Streitkräfte, das bis vor einigen Jahren als geheim eingestuft war und kürzlich von Akevot aufgedeckt wurde, gab den Mitarbeitern der Archive genau vor, welche Themen und Sachverhalte sie vor der Öffentlichkeit geheim halten sollten. Beispielsweise „Material, das dem Image der israelischen Armee schaden könnte [und sie] als Besatzungsarmee ohne moralische Grundlagen darstellt, [die] gewalttätiges Verhalten gegenüber der arabischen Bevölkerung und grausame Handlungen (Tötungen, Morde) an den Tag legt“.

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Der Staat Israel hat diesen Krieg gegen den Iran seit 40 Jahren geplant. Alles andere sind nur Nebelkerzen.
Jonathan Cook middleeasteye.net, Übersetzung Pako
Article Image
Manufactured Crisis, The Untold Story of the Iran Nuclear Scare ist hier erhältlich Bildschirmaufnahmen

Jonathan Cook blickt zurück auf die Geschichte der Interventionen in Westasien durch die USA und den Staat Israel sowie die Regimewechsel und das Scheitern dieser Politik. Er kommt zum Ergebnis, dass die USA weder damals noch heute ein klares Verständnis davon hatten, was sie mit ihrer Interventionspolitik bewirken würden. 

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Richter sprechen Karim Khan vom Internationalen Strafgerichtshof von Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens frei
Sondos Asem middleeasteye.net, Übersetzung Pako
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Menschenrechtsanwalt Karim Khan nach seiner Vereidigung als Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs 2021 Bildschirmaufnahme

Karim Khan, der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (ISTGH), ist von einem Richtergremium vom Vorwurf des sexuellen Fehlverhaltens freigesprochen worden. Die Richter, kamen einstimmig zu dem Schluss, dass die Ergebnisse des Berichts „kein Fehlverhalten oder keine Pflichtverletzung belegen“. Der Vorwurf war im gleichen Monat erhoben worden, als Karim Khan einen Haftbefehl gegen den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu und den damaligen israelischen Kriegsminister Gallant bekannt gegeben hatte. Wir dokumentieren die Nachricht von Middle East Eye über die Untersuchung in Deutsch. Am 2. April ist allerdings bekannt geworden, dass sich das Leitungsgremium des ISTGH mit Vertretern aus 21 Staaten entgegen dem Ergebnis der Untersuchung durch die Richter dafür aussprach, die Ermittlungen gegen Karim Khan weiter zu führen, siehe: middleeasteye.net

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Alles fühlt sich unklar an
Nour Khalil Khattab electronicintifada.net, Übersetzung Pako
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Provisorische Schule in Gaza Ebrahim Hajjaj

Der Genozid des Staates Israel in Gaza hat die Bildungsarbeit fast gänzlich zum Erliegen gebracht; die Kinder mussten aus ihren Klassenzimmern in behelfsmäßige Räume übersiedeln, wo wichtige Lernmittel fehlen. Für viele Familien geht es nicht mehr um die Qualität der Bildung, sondern, ob diese überhaupt möglich ist. Die Kinder leiden zudem unter den Erfahrungen des genozidalen Krieges sowie unter der fortgesetzten bedrohten Situation, die die Fähigkeit zur Konzentration und zum Lernen beeinträchtigen. 

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„Ein widerwärtiger moralischer Skandal“: Israelische Soldaten haben mutmaßlich ein Kleinkind in Gaza gefoltert
Brett Wilkins commondreams.org, Übersetzung Pako
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Der 18 Monate alte Karim Abu Nassar nach seiner Rückgabe aus israelischer Haft in den Armen seiner Mutter. aljazeera.net

Lokale und internationale Medien berichteten, dass israelische Soldaten im Gazastreifen ein 18 Monate altes palästinensisches Kleinkind am 21. März 2026 gefoltert haben, um seinem Vater ein Geständnis abzuringen. Als das Kind schließlich der Mutter durch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz übergeben wurde, hatte es eine Verbrennung von Zigaretten und eine Stichwunde durch einen Nagel. Der Vater wird von den Israelis weiter in Gefangenschaft gehalten, wobei unbekannt ist, was sie ihm vorwerfen. 



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