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Palestine Book Award







































NEU UND LESENSWERT
Wie war 2014 für palästinensische Kinder? Defense Children International-Palestine-Section
Ökologische und soziale Katastrophe macht Gaza unbewohnbar Annette Groth, Wiebke Diehl, businesscrime.de
“Zionismus nicht vereinbar mit humanistischen Werten" Interview mit dem Philosoph Omri Boehm,deutschlandfunk.de
Befreiung von Auschwitz (bei der Konrad-Adenauer-Stiftung unerwünscht) Judith Bernstein
Die ungewollte Nation deutschlandfunk.de
»Nötig wäre eine massenhafte Erhebung« Interview mit Shahar Benhorin, jungewelt.de
One Rule, Two Legal Systems: Israel's Regime of Laws in the West Bank
Die (geplatzte) Canaan Konferenz Abi Melzer, der-semit.de
Recognizing Palestine, BDS and the survival of Israel Joseph Massad, electronicintifada.net
Call for Solidarity English and Hebrew
Solidarisch mit einem Luftgebilde Bettina Marx, SWR2 (auch als Audio)
Die Mauer muss weg – welche Mauer denn? sozonline.de, Hermann Dierkes
Die Linken und die Antisemitismusdebatte Abraham Melzer, der-semit.de
Chapeau Max Blumenthal und David Sheen! Ludwig Watzal, der-semit.de
„Ich bin empört“ Daniel Bax, taz.de
Why I confronted Gregor Gysi David Sheen, 13.11.14, mondoweiss.net
Washingtons kalte Schulter Monika Bolliger, nzz.ch
Israels Rechte auf dem Vormarsch Anette Groth, schattenblick.de
Israel’s racist war on African migrants [en] David Sheen, mondoweiss.net
Gaza and the crime of crimes [en] Ronnie Kasrils, aljazeera.com
Die Westbank Behörde hat keine Legitimität mehr [en] Ali Abunimah, therealnews.com [video]
Der 4D-Effekt Rolf Verleger, der-semit.de
Sprachliche Apartheid Avram Burg, der-semit.de
Lessons from the Gaza War freehaifa in Gaza, Palestine

Israelische Siedler schießen auf unbewaffnete Palästinenser unter dem Schutz des israelischen Militärs

Video auf spiegel.de

Netanyahu mit Falschinformationsgrafik

Netanyahu bauschte Gefahr des iranischen Atomprogramms auf

Es war eine Szene mit hohem Symbolwert - dramatisch, einprägsam, unvergesslich. Während einer Rede vor der Uno-Vollversammlung zauberte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu 2012 ein Plakat mit den Umrissen einer Bombe hervor und markierte mit einem fetten Filzstift die sprichwörtliche "rote Linie", ab der die Produktion einer Atombombe in Iran nicht mehr zu stoppen sei und Israel militärisch eingreifen müsse: Spätestens im Sommer 2013 sei es soweit. Nun berichten die britische Zeitung "Guardian" und der Fernsehsender Al Jazeera: Der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad hat wenige Wochen nach Netanyahus Rede in einem Bericht seiner Einschätzung widersprochen... Vollständiger Artikel: spiegel.de

40 Prozent mehr: Israel intensiviert Siedlungsbau im Westjordanland

Israel hat im besetzten Palästinensergebiet im Westjordanland mit dem Bau von 3100 Wohneinheiten begonnen. Zugleich sei der Bau von 4485 Wohnungen in den jüdischen Siedlungen im Westjordanland und in Ostjerusalem ausgeschrieben worden. Dies sei der höchste Stand seit mindestens zehn Jahren, teilte die Organisation Peace Now am Montag mit, die sich seit Jahren gegen den Siedlungsbau einsetzt. Vollständiger Artikel: blick.ch

Kommt nach Israel?

Auch wegen Netanjahus Politik ist das Leben von Juden in Israel gefährdet wie nirgendwo sonst
Moshe Zuckermann, taz.de

Israel hat den Antisemitismus nie bekämpft, auch nie bekämpfen wollen, sondern vielmehr zum Argument erhoben, ja war nachgerade immer schon daran interessiert, dass es ihn gebe, um eben mit dem Angebot der historischen Alter-
native für die Juden, dem Zionismus, aufwarten zu können.
Die mörderischen Anschläge auf jüdische Institutionen in Frankreich und Dänemark haben in Israel Erwartbares gezeitigt: "Spontan" rief Benjamin Netanjahu die Juden in diesen Ländern auf, nach Israel auszuwandern; Israel sei ihr Heim. "Die Juden sind wieder auf europäischem Boden ermordet worden, nur weil sie Juden sind", deklarierte er. "Den Juden Europas und den Juden in der Welt sage ich, dass Israel euch mit offenen Armen erwartet."

(...) Nicht nur durften also die Politiker Dänemarks und Frankreichs auf Benjamin Netanjahus fremdbestimmte Ideologisierung des Unglücks in ihrem Land indigniert reagieren, sondern in der Sache selbst war das Postulat des israelischen Premiers von einer objektiven Lüge getragen: Nicht zuletzt wegen der von Netanjahu und seinesgleichen betriebenen Politik ist das Leben von Juden schon seit Jahrzehnten gerade in Israel wie nirgendwo sonst gefährdet.

(...) Es geht um die Fähigkeit, mittel- und langfristig ein Leben zu gewährleisten, das man als ein zivilgesellschaftlich akzeptables Leben ohne Angst, Misstrauen und ewigen Hass aufs geopolitische Umfeld, ohne Rassismus, keimenden Faschismus und entsprechend "notwendigen" Militarismus ansehen könnte.

In der gegenwärtigen historischen Phase erweist sich dies als ein Ding der Unmöglichkeit. Israel strebt den für eine solche Lebensrealität unabdingbaren Frieden nicht an, weil es diesen Frieden nicht will ...
Zum Artikel taz.de

Völlig verstört

Wenn palästinensische Kinder und Jugendliche in den Justizapparat des israelischen Militärs geraten. Ein Bericht aus dem Bezirk Nablus derFreitag

Während des Verhörs muss der Junge im Raum auf und ab gehen. Man steckt ihm eine Tränengas-
granate in den Hemdkragen
(...) Im Durchschnitt verhandelt die israelische Militärgerichtsbarkeit pro Jahr gegen 500 bis 700 palästinensische Kinder und Jugendliche. Mädchen sind – bis auf wenige Ausnahmen – nicht darunter. Sorge bereitet, dass häufiger auf Isolationshaft zurückgegriffen wird. Laut B’Tselem gäbe es erpresste Geständnisse. Die Kinder würden nicht nur mit der Faust, sondern auch mit Stöcken geschlagen.

(...) „Anders als wir Älteren kennen unsere Kinder die Israelis nur als Soldaten mit Schnellfeuergewehren oder als Verhörspezialisten, von denen sie geschlagen werden, als Gefängniswärter, die ihnen schlechtes Essen bringen, und als Siedler, die uns das Land wegnehmen. Wie sollen sie jemals Vertrauen in einen Frieden haben?“... Zum Artikel PDF

Gaza heute: wo bleibt die Aufbauhilfe?

Mehr Bilder: Washington Post

Nahostkonflikt, war das was?

R. Wildangel, taz.de

(...) Die derzeitige israelische Regierung setzt auf eine dauerhafte Beherrschung der besetzten Gebiete und sieht den Status quo als Dauerlösung. Dazu kommen wirtschaftliche Faktoren und eine nationalreligiöse Ideologie, welche das Westjordanland als unverhandelbares historisches Kernland jüdischer Siedlung ansieht... Zum Artikel auf taz.de

Hände weg von den Früchten der Apartheid! – Protestaktion vor der Fruit Logistica 2015

BDS Berlin rief auf zum Protest vor dem Haupteingang der Messe Fruit Logistica gegen die israelischen Exporteure von landwirtschaftlichen Produkten mehadrin, Arava und HADIKLAIM u.a., die vom Verkauf der Früchte der israelischen Apartheid profitieren und selbst direkt involviert sind in der Kolonialisierung palästinensischer Ländereien und Ressourcen. Zum Artikel auf bdsberlin.org

EU-Parlament annuliert den Besuch eines israelischen Generalmajors, der „Blut an den Händen“ hat

(...) Die portugisische Parlamentarierin Marisa Matias, von der European United Left–Nordic Green Left grouping wird folgendermaßen zitiert: "ihm (Yoav Mordechai) eine Plattform zu geben um einen Vortrag zu halten würde seine Verletzungen internationalen Rechts und Menschenrechtsverletzungen legitimieren".

Sie wies darauf hin: "Besser als Denjenigen, die für Unterdrückung und Apartheid stehen einen herzlichen Empfang zu bereiten, sollten die EU Institutionen Druck auf die israelische Regierung ausüben, sich an die Regeln internationalen Rechts und der UN-Resolutionen zu halten... Zum Artikel auf middleeastmonitor.com

Entlarvt den JNF: Keine Unterstützung für die ethnische Säuberung in Palästina!

Hauptreferent auf dem Israelkongress im Kursaal Bad Cannstatt ein mutmaßlicher Kriegsverbrecher

Die Geschichte des Jüdischen Nationalfonds (JNF) ist seit seiner Gründung verbunden mit der Vertreibung der einheimischen palästinensischen Bevölkerung. Wie die israelischen Historiker Benny Morris (The Birth of the Palestinian Refugee Problem, Cambridge, 2004), Ilan Pappe (Die ethnische Säuberung Palästinas, dt. Ausgabe 2007) sowie der Sozialwissenschaftler Uri Davis (The Jewish National Fund, 1988) materialreich belegt haben, drängten die führenden Persönlichkeiten des JNF wie der ehemalige Vorsitzende der Landabteilung Yosef Weitz auf den so genannten „Transfer“ der arabischen Bevölkerung außer Landes, um deren Land in die Hand zu bekommen und eine ausschließlich jüdische Bevölkerung zu erreichen. In My Diary, Bd. 2 schreibt Weitz beispielsweise: „Die einzige Lösung ist, die Araber von hier in Nachbarländer umzusiedeln. Kein einziges Dorf und kein einziger Stamm darf ausgelassen werden.“

Für eine ausführliche Dokumentation über den JNF, bitte hier klicken.

Die Parks und Wälder des JNF, der heute vorgibt, für ökologische Ziele zu arbeiten, haben meist die Funktion, die Überreste palästinensischer Dörfer zu verdecken, die der israelische Staat und der JNF zerstört haben, nachdem zionistische Milizen ihre Bewohner vertrieben hatten. So soll verhindert werden, dass die palästinensischen Flüchtlinge ihr Recht auf Rückkehr geltend machen.

Nach Angaben des englischen Independent stoppte Almog die Aussage eines Armeeange-
hörigen vor Gericht
...Mit dem Generalmajor der Reserve, Doron Almog, bringt der JNF einen der Hauptakteure des Prawer-Planes als Referent nach Stuttgart. Almog ist der Vorsitzende des Komitees für die Umsetzung des Prawer-Planes. Auch in früheren Jahren war sich Doron Almog für zweifelhafte Aufgaben nicht zu schade. Als Leiter des Southern Command hat Doron Almog im Jahr 2002 die Zerstörung von 59 Häusern von Palästinensern bei Rafah im Gazastreifen befohlen. Wegen dieser Verletzung der Genfer Konvention aus dem Jahr 1949 hatte ein englisches Gericht auf die Initiative der Rechtsanwälte Kate Maynard und Daniel Machover hin einen Haftbefehl gegen Almog ausgestellt. Bei seinem London-Besuch im Jahr 2005 entging Almog seiner Verhaftung nur, da er von der israelischen Botschaft gewarnt wurde und sein El Al-Flugzeug erst gar nicht verließ. Offenbar ging das britische Gericht damals von dem Verdacht aus, dass Almog an der Zerstörung von nicht militärisch verteidigten Häusern der Zivilbevölkerung in besetzten Gebieten beteiligt war und sich damit eines Kriegsverbrechens im Sinne von Art. 8 Abs.b des Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs schuldig gemacht hatte. Almog riskierte es auch später nicht mehr, nach England zu reisen.

Darüber hinaus wird Doron Almog, der damals Kommandeur war, verdächtigt, die Ermittlungen zum Tod der US-amerikanischem ISM-Aktivistin Rachel Corrie (Bild) behindert zu haben. Rachel Corrie wurde im Jahr 2003 bei einer Aktion gegen die Zerstörung palästinensischer Häuser von einem Bulldozer überrollt. Nach Angaben des englischen Independent stoppte Almog die Aussage eines Armeeangehörigen vor Gericht...

Der vollständige offene Brief an den Zentralrat der Juden in Deutschland und den Vorstand der IRGW, sowie die Unterstützerliste: PDF

Zum Artikel "Rachel Corrie death: Activist’s family launch final bid to secure ‘justice’ from Israel over 2003 bulldozer death": The Independent

Zum Artikel "Warnung an Soldaten: Israel rüstet sich gegen Anklagen wegen Gaza-Krieg": spiegel.de

Zum Artikel "Israeli evades arrest at Heathrow over army war crime allegations": The Guardian

Zum Artikel "Terror police feared gun battle with Israeli general": The Guardian


Vereint gegen politischen Selbstmord

Chadash schwebt anstelle des jüdischen Staates Israel ein Staat für alle Bürger vor
Vier arabisch-antizionistische Parteien schließen vor der Parlamentswahl im März ein Bündnis. Es ist ein Bündnis von Pragmatikern, die ideologisch kaum unterschiedlicher sein könnten. Die vier arabisch-israelischen Parteien, die zusammen unter dem Namen „Die gemeinsame Liste“ zu der Parlamentswahl am 17. März antreten, eint im Grunde nur, dass sie arabische Parteien sind, genauer: antizionistische. Denn auf ihrer Liste für die Knessetwahl steht auch ein jüdischer Name. Der Abgeordnete Dov Chanin vertritt die linke Partei Chadash, die Demokratische Front für Frieden und Gleichberechtigung. Chadash schwebt anstelle des jüdischen Staates Israel ein Staat für alle Bürger vor... Zum vollständigen Artikel taz.de

Geldgeber brechen Versprechen für Gaza-Wiederaufbau

Auf einer Geberkonferenz wurden Millionenhilfen zugesagt, gezahlt hat kaum jemand. Die UN müssen Aufbauarbeiten im vom Krieg zerstörten Gazastreifen deshalb aussetzen.

Der Wiederaufbau des vom Krieg zerstörten Gazastreifens stockt: Das UN-Palästinenserhilfswerk (UNRWA) musste seine Wiederaufbauhilfe für Zehntausende Palästinenser vorerst einstellen, weil das Geld nicht mehr reicht, hieß es in einer Mitteilung. Von rund 720 Millionen Dollar (rund 650 Millionen Euro), die für die Reparatur der zerstörten Häuser und Mietzahlungen für den Übergang nötig wären, hat UNRWA demnach bisher nur 135 Millionen Dollar erhalten... Zum vollständigen Artikel zeit.de

Erinnerung an Shuja'iyya

Der palästinensische Künstler Eyad Sabbah hat Statuen aus Lehm und Fiberglas erschaffen und in Shuja'iyya im Gazasstreifen aufgestellt. Sie stellen Menschen dar, die vor der israelischen Bombardierung im Sommer 2014 fliehen.

Die Statuen stehen inmitten der Trümmer von Gebäuden, die während des 3-tägigen Bombardements zerstört wurden... Zum vollständigen Artikel

Siehe auch den Artikel Report details IDF 'double tap' bombings that hit first responders in Gaza Using human shields, attacking medical teams and hospitals, shooting at civilians waving white flags. A new report by Physicians for Human Rights authored by a team of international medical experts documents shocking testimonies of victims and presents new evidence from Operation Protective Edge in Gaza...

Forderung: Sofortiger Ausschluss des BAK Shalom aus dem Jugendverband Solid der Linkspartei

Aufruf: Durch die Angriffe des israelischen Militärs auf den Gazastreifen 2014 (Operation Protective Edge) sind über 2100 Palästinenser ermordet worden. Ein Drittel der Toten sind Frauen und Kinder. Während das israelische Militär in Gaza mordet ziehen in Tel Aviv Neonazis mit Israel Fahnen durch die Straßen und schreien: "Tod den Arabern! Tod den Linken!". Jüdische und arabische Antifaschisten, die sich in den Straßen Tel Aviv gegen die Neonazis stellen, werden verprügelt...

Doch auch in Deutschland gibt es ultra-zionistische Gruppen, die Morde an Zivilisten in Gaza rechtfertigen, dem israelischen Militarismus huldigen und gegen jüdische und deutsche Linke körperlich mit Gewalt vorgehen. Diese organisieren sich als "BAK Shalom" innerhalb des Jugendverbands Solid der Linkspartei. Seit Jahren kritisieren hunderte israelische Linke den BAK Shalom und seine Anhänger und fordern diese aus der Linkspartei auszuschließen...

Zum vollständigen Aufruf

Keine weiteren Toten durch Gaza-Blockade!

Pressemitteilung, Antette Groth, die Linke

„Die israelische Regierung muss nun endlich ihren Beitrag dazu leisten, dass die humanitäre Katastrophe der Bevölkerung von Gaza gelindert und die Materialien für den Wiederaufbau in den Gazastreifen gelassen werden,“ erklärt die menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Annette Groth, anlässlich der bestürzenden Nachricht vom Tod dreier Menschen im Gazastreifen, die wegen des schweren Schneesturms umgekommen sind... Vollständige Pressemitteilung als PDF

Krieg in den Köpfen: Die Kinder des Gaza-Krieges

Muntasser überlebte den israelischen Beschuss des Sandstrands von Gaza. Doch er musste miterleben, wie sein jüngerer Bruder und drei Cousins starben. Sechs Monate später lastet der Albtraum des vergangenen Sommers weiter auf dem Elfjährigen... focus.de


Hier ein Rückblick zu vorherigen Artikeln von unserer Homeseite.
Rückblick zu Artikeln von 2014
Rückblick zu Artikeln von 2013
Rückblick zu Artikeln von 2012
Rückblick zu Artikeln von 2011
Rückblick zu Artikeln von 2010


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