NACH OBEN
Palastinakomitee-Stuttgart
Stuttgarter Konferenz
Spenden
Stuttgarter Konferenz

Videos von Veranstaltungen

Machtinteressen, nationalistische Ideologien und die Verschiebung des Antisemitismusbegriffs

Ein Bericht über die Veranstaltung „Zionismus und Antisemitismus – Geschichte und aktuelle politische Situation“ mit Tony Greenstein am 25. Oktober 2019 in Stuttgart

Tony Greenstein

Die Motivation zur Auseinandersetzung mit dem Thema „Zionismus und Antisemitismus“ war für uns vom Palästinakomitee Stuttgart das erstaunlich nahe Verhältnis zwischen extremer Rechter in der BRD, wie der AFD, mit dem israelischen politischen Establishment. Brisant wird das Thema, da die Antisemitismusdiskussion in der deutschen Öffentlichkeit in eine schiefe Richtung läuft. Häufig werden arabische und palästinensische Flüchtlinge, die Palästinasolidarität und mindestens genauso oft israelisch-jüdische Oppositionelle und andere Juden, die sich kritisch zu Israel äußern, ins Zentrum von Beschuldigungen und Verdächtigungen gestellt. Nichtjüdische Vertreter des deutschen Staats, der Länder, Gemeinden und Privatunternehmen gehen sogar so weit, die betroffenen Gruppen mit Verweigerung von Räumen, Möglichkeiten, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren, Schließung von Bankkonten sowie Aberkennung von Auszeichnungen zu diskriminieren. Wie kommen solche Konstellationen zustande?

Ausgangspunkt von Tony Greensteins Referat war das Verhalten der antisemitischen AFD beim Anti-BDS-Beschluss im Berliner Bundestag. Gerade diese Partei forderte einen noch einen weiter gehenden Schritt gegen die Initiative der palästinensischen Zivilbewegung, die AFD stellte den Antrag, die BDS-Bewegung zu verbieten und vertrat damit das, was die israelische Regierung wünscht – ist das nicht ein widersprüchliches Verhalten?...

Zum vollständigen Bericht
Zum Video: Teil 1
Zum Video Teil 2

Veranstaltung mit Prof. Ilan Pappé an der Universität Hohenheim im Juni 2018

Als Palästinakomitee Stuttgart und die Ökumenische Hochschulgemeinde Hohenheim sowie Professoren der Universität Tübingen im Juni 2018 den israelischen Historiker, Institutsleiter an der Universität Exeter und Begründer des Akademischen Friedensinstituts in Givat Haviva Ilan Pappé zu Vorträgen an die Universitäten Hohenheim und Tübingen einluden, versuchte das israelische Generalkonsulat für Süddeutschland beide Vorträge zu verhindern. Dank der besonnenen Haltung der Universitätsleitungen fanden beide Veranstaltungen statt.

Zur Videoaufnahme des Hohenheimer Vortrags

BDS–Aktion: Stuttgarter Innenstadt am 1. März 2014

Im Rahmen der internationalen Israel-Apartheidwoche haben wir vor der Galeria Kaufhof in der Stuttgarter Innenstadt eine BDS-Aktion organisiert. Galeria Kaufhof verkauft u. a. Brita Wasserfilter, Obst und Gemüse, sowie Kosmetikartikel die in illegalen, israelischen Siedlungen in der Westbank hergestellt werden.

Hier ein Kurzfilm der Aktion auf youtube.com und ein Infoblatt zu den Produkten

Larry Zweig unterwegs zu Rachels Grab

2004 enschloss sich Israel, die Grabstätte der für Juden, Moslems und Christen heiligen Rachel (Frau des Partriarchen Jakob) leichter für jüdische Besucher zugänglich zu machen. Die Haupstrasse wurde gesperrt und mit großen Barrieren vor Andersgläubigenen abgesperrt. Larry Zweig hat die Route während seines Besuchs auf Video aufgenommen. Abstrus und aufwändig, macht die Anlage einen ziemlich unheiligen Eindruck.

Laurence ”Larry“ Zweig ist begeisterter Kämpfer für Gerechtichkeit. Ein gebürtiger Amerikaner der einst als Zionist von Brooklyn nach Israel in einen Kibbuz ging, lebt nun seit über 20 Jahren in Fürth in der Nähe von Nürnberg und engagiert sich für ein besseres Verständnis zwischen Juden und Muslimen in Deutschland.

Es ist ihm aber auch wichtig, hier in seiner Adoptivheimat mehr Deutsche in die Lage zu versetzen, einen Unterschied zwischen der jüdischen Religion und dem Zionismus machen zu können.

Bei seinem Besuch in Israel/Palästina letztes Jahr, als führendes Mitglieder der Gruppe Solidarität International (SI), schämte er sich für die aggressive und menschenunwürdige Haltung israelischer Soldaten und Beamten. ”Das hat mit meinem Verständnis von der jüdischen Religion nichts zu tun“ - so Zweig am 2. Februar 2014 bei einer Veranstaltung in Suttgart.

Der Ländernachmittag Palästina wurde von Solidarität International und ABZ-Süd organisiert.

Mehr zum Thema finden Sie hier:
bethlehemassoc.org
Maannews
Related: The Guardian

Samir Abed-Rabbo: Ein Staat oder zwei Staaten?

Wo liegen die größten Möglichkeiten für eine gerechte und demokratische Lösung für Israel/Palästina?

Dr. Samir Abed-Rabbo wurde in einem Flüchtlingslager in Jerusalem geboren. In den USA studierte er Rechtswissenschaften. Er veröffentliche zahlreiche Artikel und Bücher über rechtliche, internationale und kulturelle Fragen. Heute lehrt er unter anderem internationales Recht an einer Akademie in Dallas/Texas.

PDF zur Veranstaltung am 14.09.2011 in Stuttgart

Zum Video auf YouTube Ein Staat oder zwei Staaten?


Veranstaltung mit der palästinensischen Bürgerrechtsaktivistin und Journalistin Rajaa Zoabi Omari (aus Haifa) von Abnaa elBalad

Gerechter Frieden und Gleichheit statt Apartheid

Abnaa elBalad (Töchter und Söhne des Landes) entstand im Jahr 1969 und entwickelte sich rasch zu einer starken politischen Bewegung mit palästinensischen und jüdischen Mitgliedern. Die Bewegung leistet zivilen Widerstand gegen rassistische Diskriminierung, Siedlerkolonialismus und fortgesetzte ethnische Säuberung...

PDF zur Veranstaltung am 13.05.2011 in Stuttgart

Zum Video auf YouTube Gerechter Frieden und Gleichheit statt Apartheid


Veranstaltung mit der palästinensischen Knessetabgeordneten Hanin Zoabi

Die Situation der PalästinenserInnen in Israel

Die Veranstaltung mit Hanin Zoabi fand am 14. September 2011 in Stuttgart statt.

Israel ist eine Besatzungsmacht, das ist allgemein bekannt. Unbeachtet bleibt dagegen in den Medien der Bundesrepublik die Situation von etwa einem Fünftel der israelischen StaatsbürgerInnen, die keine JüdInnen sind. Diese PalästinenserInnen, die nach der Vertreibung im Jahr 1948 im Land geblieben waren und innerhalb des Gebiets der damaligen Waffenstillstandslinie leben, haben zwar einen israelischen Pass, sie werden jedoch im so genannten „jüdischen Staat“ Israel systematisch diskriminiert, sind weitgehend vom Zugang zum Boden des Landes ausgeschlossen, Bürger zweiter Klasse und von Verdrängung und Vertreibung bedroht....

PDF zur Veranstaltung am 06.04.2011 in Stuttgart

Zum Video auf YouTube Auf dem Weg zu einer richtigen Demokratie


Palästina-Solidaritätskonferenz November 2010

Getrennte Vergangenheit - Gemeinsame Zukunft
Hindernisse und Perspektiven für eine gerechte Lösung

Referenten:

Ilan Pappe: Israelischer Historiker und Professor, früherer Leiter des Historischen Instituts der Universität von Haifa, jetzt Leiter des Historischen Instituts der Universität Exeter/England. In Deutschland wurde er vor allem durch seine Studie „Die ethnische Säuberung Palästinas“ bekannt.

Evelyn Hecht-Galinski: Menschenrechts-Aktivistin, Publizistin und scharfe unabhängige, jüdische Kritikerin der israelischen Politik, die für einen gerechten Frieden in Palästina/Israel eintritt, bekannt für ihre klare Darstellung der israelischen Unrechtspolitik gegenüber den Palästinensern.

Mazin Qumsiyeh: Palästinensischer Wissenschaftler und Professor, Menschenrechtsaktivist, Präsident und Koordinator der Anti-Apartheid-Mauer- Kampagne in Beit-Sahour. Zurzeit lehrt er an den Universitäten Bethlehem und Birzeit.

Norman Paech: Emeritierter Professor für Völkerrecht, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und außenpolitischer Sprecher der Partei DIE LINKE.

Anette Groth: Bundestagsabgeordnete und menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion der Partei DIE LINKE im Bundestag.

Jörg Lang: Rechtsanwalt, der sich seit 40 Jahren für die Rechte der Palästinenser einsetzt.

Ali Abunimah: Palästinensisch-amerikanischer Journalist , Mitbegründer der mehrfach ausgezeichneten Nachrichten-Website Electronic Intifada und Autor des Buches „One Country: A Bold Proposal to End the Israeli-Palestinian Impasse“.

Haidar Eid: Dr. Haidar Eid ist Privat-Dozent für englische Literatur an der Al Aqsa-Universität in Gaza-Stadt. Er studierte in Südafrika und ist politischer Kommentator und Aktivist. Er ist Gründungsmitglied der One Democratic State Group, ODSG.

Attia Rajab: Bauingenieur und Aktivist für die Rechte der Palästinenser

Verena Rajab: Journalistin und Aktivistin für die Rechte der Palästinenser

Felicia Langer: Schirmfrau der Konfenz

Zum Video auf YouTube Eröffnungsrede Felicia Langer