Veranstaltungskalender: Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost e.V.
Website des Theater La Lune Stuttgart Theater La Lune Stuttgart
Veranstaltungskalender Swiss-Palestine-Network
Ab Donnerstag 22.01.2026 im Kino
Am 29. Januar 2024 erreicht die Mitarbeitenden des Palästinensischen Roten Halbmonds ein Notruf aus Gaza: Die sechsjährige Hind Rajab ist in einem von israelischen Streitkräften beschossenen Auto eingeschlossen und fleht um Hilfe. Während die Mitarbeitenden versuchen, das Mädchen in der Leitung zu halten, unternehmen sie alles, um sie zu retten. Mit einer Kombination aus gespielten Szenen und den originalen Tonaufnahmen des Notrufs rekonstruiert Regisseurin Kaouther Ben Hania den verzweifelten Rettungsversuch. Ein Film, der nicht nur dokumentiert, sondern einen mit seinem schonungslosen Blick nicht mehr loslässt.
Die oscar-nominierte tunesische Filmemacherin Kaouther Ben Hania („Olfas Töchter“, „Der Mann, der seine Haut verkaufte“) gilt als eine der aufregendsten neuen Stimmen Nordafrikas. THE VOICE OF HIND RAJAB wurde nach der Weltpremiere bei den Filmfestspielen von Venedig mit 23 Minuten Standing Ovations gefeiert und mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet. Er hat u.a. den Publikumspreis des San Sebastian Film Festivals gewonnen, wurde für den Golden Globe 2026 nominiert und gilt als großer Oscar-Favorit 2026.
Ein Spielfilm von Kaouther Ben Hania, Tunesien 2025, 89 Min, Originalfassung (Arabisch) mit deutschen Untertiteln
Weitere Infos auf tuebinger-kinos.de
Freitag, 19:00 – 21:00 Uhr
Politisches Podium Nahost
Prof. Dr. Abed Schokry, Prof. für Arbeitswissenschaft, Universität Gaza
Ute Augustyniak-Dürr, Ordinariatsrätin, Diözese Rottenburg-Stuttgart
Macit Karaahmetoglu MdB, SPD
Luigi Pantisano MdB, DIE LINKE
Weitere Infos im Flyer
Am 7. Februar gehen wir auf die Straße, um gegen die
Einführung der Überwachungssoftware von Palantir
für die Polizei in Baden-Württemberg zu protestieren.
Mit Gotham und Foundry importiert der Staat
dieselbe digitale Infrastruktur, die weltweit
Unterdrückung und tödliche Gewalt ermöglicht: von
Israels völkermörderischem Einsatz datengesteuerter
Kriegsführung im Gazastreifen bis hin zu Razzien,
Überwachungen und Abschiebungen durch die ICE in
den USA. Nun soll diese Technologie in unserem Polizeirecht
verankert und gegen die Menschen hier eingesetzt
werden. Wir lehnen eine Zukunft der totalen
Datenerfassung, der prädiktiven Polizeiarbeit und der
automatisierten Verdächtigung ab.
Zum Info-Flyer